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Welcher Luxus-SUV passt am besten zu Ihnen?

Welcher Luxus-SUV passt am besten zu Ihnen?

Bei der riesigen Auswahl präsentieren wir Ihnen hier unsere Auswahl der exklusivsten Geländewagen auf dem Markt.

Als der Range Rover 1969 die Bühne betrat, legte er unwissentlich den Grundstein für das moderne luxuriöse Sport Utility Vehicle, besser bekannt als SUV. Heute ist diese Fahrzeugkategorie nahezu überall anzutreffen – von den Innenstädten bis aufs Land – und macht keinerlei Anstalten, sich in absehbarer Zeit wieder ins Gebüsch zurückzuziehen.

Was mit einem praktischen, geländegängigen Fahrzeug mit einem Hauch von Luxus begann (womit wir Vinylsitze und ein Radio meinen), hat sich seit den Anfangstagen erheblich weiterentwickelt.

Jahrzehntelang hatte Range Rover die Branche fest im Griff – bis Porsche um die Jahrtausendwende mit dem Cayenne in den Ring stieg und damit immer mehr Herstellern Tür und Tor öffnete. 2015 folgte Bentley mit dem Bentayga, 2018 Rolls-Royce mit dem Cullinan, 2020 Aston Martin mit dem DBX und 2022 Ineos mit dem Grenadier.

Bei der mehr als ausreichenden Auswahl präsentieren wir Ihnen hier unsere Favoriten unter den besten Luxus-Geländewagen auf dem Markt …

Bentley Bentayga: Für Extravagante

Die Zeiten von Bentleys mächtigem W12 sind zwar vorbei, doch kein Grund zur Sorge: Der neu erfundene Bentayga der Marke setzt auf einen ebenso kraftvollen 4,0-Liter-V8-Biturbo, der im Spitzenmodell Speed nicht weniger als 641 bhp leistet. Damit beschleunigt er wie ein Audi RS5 in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h – offen gesagt mehr als genug für ein Auto, das fast zweieinhalb Tonnen wiegt und Platz für eine ganze Familie bietet. Man kombiniere ein mit gestepptem Leder ausgestattetes SUV und eines der besten Interieurs auf dem Markt mit einem aufgepumpten Muscle-Car, das eine Vorliebe für Trackdays hat, und man bekommt eine ungefähre Vorstellung davon, wie sich Bentleys Bentayga-Topmodell anfühlt. Sobald man sich an der schier endlosen Optionsliste bedient, können die Preise allerdings sehr schnell steigen.

Range Rover: Für Traditionalisten

Im Zweifel sollte man sich für das Original entscheiden – und nur wenige SUVs können auf ein ähnlich beeindruckendes Erbe zurückblicken wie der Range Rover. Alles begann 1969 mit einem Auto, das sich auf gepflügten Feldern ebenso wohlfühlte wie auf dem Weg zur Oper. Auch heute lässt sich der Range Rover von den zahlreichen Newcomern, die ihm dicht auf den Fersen sind, nicht aus der Ruhe bringen. Die Preise für das Spitzenmodell SV mit langem Radstand können leicht über 250.000 £ liegen. Freuen Sie sich auf souveränen Fahrkomfort, erstklassiges Design und eine entsprechend erhabene Sitzposition. Ein echter Klassiker – und ein so komfortables Auto, dass man nur selten aussteigen möchte.

Porsche Cayenne: Für Puristen

Als Porsche Anfang der 2000er-Jahre den ersten Cayenne präsentierte, sorgte das für reichlich Kontroversen. Der Sportwagenhersteller hatte mit seinen Traditionen gebrochen und hohe Fahrleistungen mit einem hochbeinigen SUV kombiniert. Ein Blick auf diese Liste zeigt heute, dass Porsche damit den richtigen Riecher hatte. Seitdem wurde der Cayenne zu einem ebenso praktischen wie leistungsorientierten Fahrzeug weiterentwickelt – eine nahezu perfekte Mischung aus Alltagstauglichkeit und ausgeprägtem sportlichem Charakter. Zuletzt wagte Porsche den Schritt in den Elektromarkt: Der batteriebetriebene Cayenne Turbo leistet hypercarwürdige 1.140 PS und beschleunigt in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Man kann ihn also als Supersportwagen betrachten, verpackt in ein Fahrzeug, das immer noch einen Pferdeanhänger ziehen kann.

BMW X7: Für die Allrounder

Der X7 musste noch nie laut auf sich aufmerksam machen. BMW gehörte zu den ersten Herstellern, die mit dem X5 Ende der 1990er-Jahre ein SUV auf den Markt brachten. Mit seinem Flaggschiff X7 hat BMW sein SUV-Konzept nun auf die Spitze getrieben. Luxus auf Range-Rover-Niveau trifft auf die Leistung und Fahrdynamik, für die das BMW-Emblem bekannt ist. Hinzu kommt ein herrlich geräumiger Innenraum mit sieben Sitzen, der ihn zum komfortabelsten Familien-SUV auf dieser Liste macht. Am X7 gibt es kaum etwas auszusetzen. Er ist dieser nervige Musterschüler und Alleskönner, der beim Schulsportfest auch noch sämtliche Preise abräumt.

Ineos Grenadier: Für echte Abenteurer

Der Ineos Grenadier ist die Idee des Petrochemie-Magnaten und Eigentümers von Manchester United, Sir Jim Ratcliffe, und wurde für abenteuerlustige Menschen entwickelt – für Menschen wie Ratcliffe, die davon träumen, unbekanntes Terrain im afrikanischen Busch zu durchqueren oder ihren Geburtstag mit einem Roadtrip von Paris nach Peking zu feiern. Teils vom Land Rover Defender der vorherigen Generation, teils von der Mercedes G-Klasse inspiriert, ist der Grenadier ein unkomplizierter, schnörkelloser und unterhaltsamer Geländewagen, der selbst den morgendlichen Arbeitsweg wie eine epische Expedition erscheinen lässt. Für den Antrieb sorgt ein von BMW stammender 3,0-Liter-Reihensechszylinder, wahlweise als Benziner oder Diesel. An der Ampel wird keiner der beiden einen Grand Prix gewinnen, doch beide sind darauf ausgelegt, jahrzehntelange Strapazen klaglos zu überstehen.

Rolls-Royce Cullinan: Für alle, die ein Statement setzen

Rolls-Royces Antwort auf jede automobile Frage bestand schon immer darin, sich schlichtweg jedem Wettbewerb zu verweigern – und der Cullinan Series II weicht davon nicht im Geringsten ab. Mit seinem mächtigen 6,75-Liter-V12 geht es vor allem darum, weit mehr Leistung zu bieten, als man jemals brauchen wird. Nur wenige werden ihn als sportlich bezeichnen, doch das gibt er auch gar nicht vor. Der Cullinan brilliert im Überfluss, was schon allein sein kantiges, „monolithisches“ Design unmissverständlich zum Ausdruck bringt. Die Preise eines Rolls-Royce lassen sich nur schwer beziffern, denn die Möglichkeiten zur Individualisierung sind nahezu grenzenlos – genau wie die Optionsliste. Als Einstiegspreis sollte man jedoch mit £330.000 rechnen und von dort aus nach oben kalkulieren.Lesen Sie hier unseren vollständigen Testbericht zum Nachfolgemodell.

Toyota Land Cruiser: Für die Unverwüstlichen

Nur wenige Autos können eine Kundenliste wie der Toyota Land Cruiser vorweisen. Vom Roten Kreuz über die Vereinten Nationen und das Militär bis hin zu Alltagsfahrern, die etwas Komfortables und Unverwüstliches brauchen. Kurz gesagt: Dieses Auto ist darauf ausgelegt, nicht nur seinen Finanzierungsvertrag, sondern auch seinen Besitzer zu überdauern. Die neueste Generation des siebensitzigen Familienautos wird von einem 2,8-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel angetrieben, der auf Langlebigkeit statt auf Spektakel ausgelegt ist, und zitiert mit ihrem Retro-Design und dem schnörkellosen Innenraum ihre Vorgänger.

Aston Martin DBX: Für Fahrer

Wir würden wetten, dass nur sehr wenige Besitzer des DBX707 der Meinung waren, ihm mangele es an Leistung und Performance. Doch kürzlich legte Aston Martin noch einmal 20 PS nach und machte ihn zum DBX S. Nach wie vor mit dem fauchenden 4,0-Liter-V8-Biturbo ausgestattet, leistet Astons SUV nun nicht weniger als 717 PS. Damit beschleunigt er in 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h. Die große britische Marke bezeichnet ihn als den Supersportwagen unter den SUVs – und es ist leicht zu erkennen, warum. Ein optionales Carbon-Dach und 23-Zoll-Magnesiumräder dienen nicht der Zierde, sondern der Gewichtsreduzierung und schärfen ein Fahrzeug weiter, das bereits zu den dynamischsten seiner Klasse gehörte. Der DBX S ist weniger eine Evolution als vielmehr eine Erinnerung daran, dass Aston seinen Titel als Spitzenreiter im Wettrüsten der SUVs verteidigen will.

Mercedes-Benz G-Klasse: Für alle, die sich nicht rechtfertigen müssen

Nur wenige Autos genießen einen Ruf wie der G-Wagen. Ursprünglich 1979 für die Bundeswehr gebaut, ist er inzwischen die erste Wahl für alle, die ihren Auftritt unübersehbar inszenieren wollen. Obwohl er im Gelände äußerst souverän ist, sieht man die meisten Exemplare durch die Straßen der Stadt rollen, begleitet vom Grollen des von AMG veredelten 4,0-Liter-V8-Biturbomotors im G 63. Seine klassischen, kantigen Proportionen haben sich über die Jahrzehnte kaum verändert, und auch wenn er das aerodynamische Profil eines Ziegelsteins haben mag, ist er schnell und kompromisslos laut.

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