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Yacht der Woche: Moonrise

Yacht der Woche: Moonrise

Seit ihrer Auslieferung im Jahr 2020 hat sich die 99,9 Meter lange, von Feadship gebaute Moonrise im Besitz von Jan Koum, dem Mitbegründer von WhatsApp, zu einer der markantesten Silhouetten der Superyacht-Szene entwickelt. Jetzt steht sie zum Verkauf.

Seit ihrer Auslieferung im Jahr 2020 hat sich die 99,9 Meter lange, von Feadship gebaute Moonrise zu einer der markantesten Erscheinungen in der Superyacht-Szene entwickelt. Sie gehört Jan Koum, dem Mitbegründer von WhatsApp, der den Messaging-Dienst 2014 für 19 Milliarden US-Dollar an Facebook verkaufte. Ihre klaren Linien, der senkrechte Bug und die eleganten Innenräume machten sie auf Anhieb zu einem Erfolg. Nun steht sie jedoch bei Burgess Yachts für stolze 325.000.000 Euro zum Verkauf.

Warum sollte man eine so atemberaubende Jacht schon nach fünf Jahren wieder verkaufen, fragen Sie sich? Ganz einfach: Koum hat bereits das ultimative nautische Statussymbol übernommen – ein Upgrade. Die neue Jacht des Tech-Moguls, die 2025 ausgeliefert wurde und, nun ja, Moonrise heißt, sieht dem bisherigen Schiff auf den ersten Blick fast zum Verwechseln ähnlich. Die neue Jacht ist nur geringfügig länger – gerade einmal einen Meter – und misst damit 101 Meter. Für das ähnlich gehaltene Design zeichnet erneut De Voogt Naval Architects verantwortlich, das Büro, das erst vor wenigen Jahren die erste Moonrise entworfen hat.

Der auffälligste äußere Unterschied zwischen Moonrise (2020) und Moonrise (2025) ist das Fehlen der Satellitenkuppeln, die den Mast ihrer Vorgängerin überladen hatten – die „Mickymausohren“, wie sie in der Branche liebevoll genannt werden. Stattdessen integrierte das Designstudio De Voogt von Feadship die Satellitenempfänger direkt in die Aufbauten, wodurch ein noch stromlinienförmigeres und klareres Profil entstand.

Gone are the satellite domes or ‘Mickey Mouse ears’ as they’re known, as seen on Moonrise (2020) pictured

Neben den verschwundenen Satellitenkuppeln bietet die Moonrise 2.0 einen höheren Mast, eine verlängerte Badeplattform und ein vergrößertes Sonnendeck, auf dem nun die heilige Dreifaltigkeit der Selbstfürsorge für Milliardäre untergebracht ist: Friseursalon, Fitnessstudio und Massagebereich. Dazu kommen ein eigenes Deck für den Eigner und ein Kino auf dem Brückendeck – ein echtes Upgrade.

Was Moonrise 1.0 betrifft: Sie steht derzeit zum Verkauf und ist „eine ikonische Yacht, die mit größter Sorgfalt instand gehalten wurde“, so Henry Craven-Smith, Senior Partner bei Burgess Yachts. „Nur selten bietet sich auf dem Markt die Gelegenheit, eine Yacht dieses Kalibers zu erwerben. Mit ihren eleganten Linien, ihrer Bauqualität und ihrer bewährten Herkunft ist sie eine äußerst attraktive Kaufoption für anspruchsvolle Käufer, die eine wahrhaft außergewöhnliche Superyacht von dauerhaftem Wert und eindrucksvoller Präsenz suchen.“

Mit Platz für bis zu 16 Gäste in acht Kabinen sowie 32 Besatzungsmitglieder stammt die Innenausstattung beider Yachten vom Designer Rémi Tessier. Mit ihrem modernen und zugleich prachtvollen Dekor wirkt die Moonrise im Inneren angenehm unaufdringlich.

Angetrieben von zwei MTU-Motoren erreicht die Moonrise eine Höchstgeschwindigkeit von 18,5 Knoten und verfügt über eine Reichweite von 6.000 Seemeilen – genug für eine Fahrt von Miami nach Monaco ohne Tankstopp. Jans glänzende neue, nahezu identische Yacht dürfte in dieser Superyacht-Saison ihre Runden drehen. Erwarten Sie jedoch nicht, sie von ihrer Vorgängerin unterscheiden zu können – vor allem nicht aus der Ferne.

Weitere Informationen: Burgess Yachts

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