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Schiff ahoi – wir stellen die neue MC 30 Offshore vor

Schiff ahoi – wir stellen die neue MC 30 Offshore vor

Die neue MC 30 Offshore bringt ein bereits legendäres Boot auf den neuesten Stand

Die Geschichte, wie die Monte Carlo Offshorer zu einer Ikone der Seefahrt wurde, ist so glamourös, wie ihr Name vermuten lässt. Dazu gehören ein waghalsiges Rennbootrennen zwischen London und Monte Carlo, schneidige Italiener und ein von der US Navy übernommenes Design. Ach ja, und ihre Verbindung zu 007 dürfen wir natürlich auch nicht vergessen.

Der Offshorer entstand Anfang der 1970er-Jahre in einer Zeit technischer Euphorie, als Verkehrsflugzeuge mit Überschallgeschwindigkeit flogen, die Menschheit auf dem Mond herumspazierte und Autos wie Raumschiffe aussahen. Er wurde als Supersportwagen für das Meer konzipiert.

Die ursprüngliche Idee entstand, nachdem ein Riva Aquarama Zoom Superboot 1972 beim Rennen von London nach Monte Carlo seine Klasse gewonnen hatte. Das Boot war von Carlo Rossi vorbereitet und von seinem Sohn Gianfranco Rossi gesteuert worden. Nach ihrem Sieg suchten die beiden ihren Freund Carlo Riva auf, um ihm ihre Idee vorzustellen.

As the father of the effortlessly elegant Riva Aquarama, Carlo Riva knew a thing or two about designing boats, so the idea for a multi-step hull — the likes of which had only been deployed by the US Navy previously— found him well. The modern, fibreglass hull was designed by Bob Hobbs, a naval architect in Miami, while the commission- ing fell to boat builder Cal Connell with business backing from Italian entrepreneur Renato Della Valle. By 1976, just short of 40 Offshorers had been built and when the 1980s hoved into view, the new and improved Offshorer 30 had arrived.

Ausgestattet mit zwei Crusader-V-Drive-Motoren, die 320 PS leisteten, verkaufte die Marke schließlich fast 400 Exemplare der Offshorer 30 und läutete damit ein goldenes Zeitalter für das schnittige, messerscharf gezeichnete Schnellboot ein. Schon bald erlangte es als Statussymbol an der Riviera Berühmtheit – für Playboys, Schauspieler und alle, die in der mediterranen Gesellschaftsszene der 1980er-Jahre Rang und Namen hatten, war es das bevorzugte Fortbewegungsmittel, um an den Stränden entlangzurasen. Mit reichlich Platz zum Entspannen, hoher Geschwindigkeit und unverkennbar achtzigerjahretypischem Design war es das Boot, in dem man gesehen werden wollte. 1995 brachte die Offshorer sogar Pierce Brosnan im Bond-Blockbuster GoldenEye über Monacos Port Hercule. Während die Geschichte der ursprünglichen Offshorer um die Jahrtausendwende versandete, beginnt mit der MC 30 Offshore nun ein neues Kapitel.

„Die neue MC 30 Offshore ist das Ergebnis einer umfassenden, modernen Neuinterpretation des legendären Bootes, das als eines der faszinierendsten Boote der Neunzigerjahre gilt“, sagt Gianluca Toso, einer der kreativen Köpfe hinter dem neuen Modell. Gemeinsam mit Gianni De Luca und Gianfranco Rossi – dem Mann, dessen Sieg im Jahr 1972 den Anstoß zur ursprünglichen Idee gab – schloss er sich 2023 zusammen, um die Ikone in gemeinsamer Arbeit wieder zum Leben zu erwecken.

Die vom Studio Nuvolari & Lenard entworfene neue MC 30 erinnert mit ihrer Form und ihrem Styling nostalgisch an ihre Vorgängerin. Zwei leistungsstarke 6,2-Liter-Benzinmotoren von Mercruiser bringen den Antrieb mit 700 PS am Propeller auf den neuesten Stand. Damit erreicht das Boot auf dem Wasser mehr als 50 Knoten und gleitet in weniger als sieben Sekunden über die Wellen.

„Komfort, mehr Platz, Leistung, Renngeschwindigkeit und Spitzentechnologie machen dieses Objekt aus“, sagt Toso und fügt hinzu: „Um den Architekten Dan Lenard zu zitieren: ‚Es ist ein besonderes Spielzeug, das niemand braucht, das aber für diejenigen, die es sich leisten können, zum Objekt der Begierde wird.‘“

MC 30 Offshore

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Dieser Artikel stammt aus der Sommerausgabe 2025 des Gentleman's Journal, über die Sie hier mehr erfahren können.

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