
Soft power: Convertible 4x4s represent a growing market
Why now is the time to give soft-top convertible 4x4s a second look, and the ones to add to your garage
- Text von: Archie Rutland
Offene Geländewagen mögen heutzutage wie ein seltsames Konzept erscheinen – und wahrscheinlich Bilder von Mini Mokes und Lara Croft heraufbeschwören –, doch die ursprünglichen Allradfahrzeuge wie der Willys Jeep, der später als Inspiration für den Land Rover Defender diente, wurden für militärische Zwecke entwickelt. Typischerweise verfügten sie über Stoffverdecke sowie abnehmbare Türen und Windschutzscheiben, um beim Abwurf aus der Luft über Konfliktgebieten unnötiges Gewicht einzusparen.
Dadurch hatten diese Fahrzeuge einen niedrigeren Schwerpunkt, sodass sie steile Anstiege relativ mühelos und souverän bewältigen konnten. Dieser Logik zufolge sollte ein echter Geländewagen also eigentlich kein festes Dach haben. Und wenn man schon auf Entdeckungstour ist, warum sollte man sich dann die Aussicht verderben?
Sie fragen sich vielleicht, warum Land Rover keine Cabrio-Version des L663 (Defender ab 2020) auf den Markt gebracht hat. Nun, heutzutage handelt es sich dabei immer noch um einen ziemlichen Nischenmarkt, insbesondere im Vereinigten Königreich, und die zunehmenden Vorschriften machen es den Herstellern schwer. Ohne festes Dach verliert das Fahrzeug erheblich an struktureller Stabilität, weshalb das Fahrgestell angepasst und verstärkt werden muss – und das zu hohen Kosten. Land Rover versuchte zwar, mit dem Range Rover Evoque Cabriolet von 2016 auf dem Markt für Cabrio-SUVs Fuß zu fassen, doch das Modell war wenig erfolgreich und wurde drei Jahre später eingestellt. Vielleicht werden wir irgendwann in Zukunft einen Defender als Cabriolet sehen, denn die Verkaufszahlen des L663 sind weiterhin solide.
Der Jeep Wrangler hingegen gehört mit seinen abnehmbaren Türen und seinem abnehmbaren Dach seit 40 Jahren zu den Bestsellern des Unternehmens. Ein eindeutiger Beweis dafür, dass Stoffverdecke nur bei sportlichen Coupés oder robusten Geländewagen funktionieren. Die Cabrio-Versionen des Ford Bronco, der Mercedes G-Klasse und des Suzuki Jimny versprühen allesamt einen Hauch von Indiana Jones. Der offene Lamborghini-Geländewagen LM002 von 1986 wurde als „Rambo Lambo“ bekannt. Was kommt als Nächstes – der „Arnie Humvee“?
Ford Bronco
1966 eingeführt, 1996 eingestellt und 2020 mit einem großen Comeback zurückgekehrt – aktuell werden 9 Varianten produziert. Der neue GOAT-Modus („Goes Over Any Terrain“) bietet 7 verschiedene Fahrprofile für jedes Gelände.
Range Rover Evoque
The convertible Evoque was introduced in 2016 and discontinued two years later. A fun idea for LA or Miami, not so ideal for off-roading adventures.
Jeep Wrangler
Der im Zweiten Weltkrieg entstandene Wrangler präsentiert noch immer den legendären Kühlergrill, die Scheinwerfer und die Kotflügel des ursprünglichen Willys Jeep.
Suzuki Jimney
James May fuhr damit bekanntermaßen im Top-Gear-Bolivien-Special durch den Amazonas. Leicht und kompakt – unterschätzen Sie nicht seine Geländegängigkeit.
Mercedes G-Klasse
Der bei Prominenten und vermögenden Privatpersonen beliebte G-Wagen wird in Graz, Österreich, mit größter Sorgfalt und viel Liebe zum Detail von Hand gefertigt.
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