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Der moderne Leitfaden für gutes Benehmen im Fitnessstudio

Der moderne Leitfaden für gutes Benehmen im Fitnessstudio

So holst du das Beste aus deinem Workout heraus, ohne anderen das Leben zur Hölle zu machen ...

Finger weg vom Süßigkeitenschrank. Weihnachten ist vorbei. Leider sieht es so aus, als würde der Bauch, den Sie sich angefuttert haben, noch eine Weile bleiben. Also öffnen Sie Ihr Portemonnaie (ausnahmsweise nicht für den Schlussverkauf), verlängern Sie Ihre Fitnessstudio-Mitgliedschaft und ab aufs Laufband – Zeit fürs Training.

Allerdings könnten dir nach den Feiertagen Anstand und gutes Benehmen im Fitnessstudio entfallen sein. Bevor du dich also wieder in den Dschungel der Eisenstemmer wagst, solltest du dir diese Benimmregeln fürs Fitnessstudio noch einmal ins Gedächtnis rufen ...

01. Wische die Geräte immer ab

Es ist schön zu sehen, dass du wirklich alles gibst, aber niemand möchte deinen Schweiß, dein Blut und deine Tränen am eigenen Leib erfahren. Deshalb gehört es zu den wichtigsten Verhaltensregeln im Fitnessstudio, die Geräte direkt nach der Benutzung abzuwischen.

Mal ehrlich, es ist ein Fitnessstudio – niemand wird dich dafür tadeln oder schikanieren, dass du ein wenig schwitzt. Wenn du aber eine Bank völlig durchtränkst und sie dann nass zurücklässt, bist du selbst schuld, wenn du Ärger bekommst. Und bei all den muskelbepackten, aufgepumpten Alphatieren, die dort herumstapfen, möchten wir nicht erleben, dass du versehentlich jemanden verärgerst. Streit mit den Muskelprotzen solltest du um jeden Preis vermeiden. Also schnapp dir ein Handtuch.

02. Räume deine Gewichte jedes Mal zurück

Auch hier geht es einfach um grundlegende Rücksichtnahme. Es gibt kaum etwas Ärgerlicheres, als sich genau an seinen Trainingsplan zu halten und dann festzustellen, dass ausgerechnet das benötigte freie Gewicht verschwunden ist. Nur wenige gehen zum Spaß ins Fitnessstudio – die meisten von uns wollen einfach nur ihr Training absolvieren und wieder gehen. Deshalb kommt es gar nicht gut an, wenn man 30 Minuten lang nach der Kurzhantel suchen muss, die du neben dem Rudergerät liegen gelassen hast.

Es ist wirklich nicht so schwer: Benutze die Gewichte und lege sie anschließend (nachdem du sie gründlich desinfiziert hast) wieder in die Ablage zurück. Selbst wenn jemand anderes seine Gewichte an der falschen Stelle abgelegt hat, nimm dir kurz die Zeit, sie umzusortieren und richtig einzuordnen – betrachte es einfach als zusätzlichen Satz.

03. Geräte kontrolliert absetzen – nicht fallen lassen

Wenn es ein Geräusch gibt, das du garantiert über den rhythmischen Bässen und dröhnenden Beats lauter Playlists hörst, dann ist es das Krachen der Gewichte allzu optimistischer Trainierender. Wir wissen, dass du nur versuchst, dich selbst zu Höchstleistungen anzuspornen. Trotzdem ist es wichtig, beim Gewichtheben deine Grenzen zu kennen. Andernfalls könntest du dich verletzen und die Geräte beschädigen.

Kaputte Langhanteln und verbeulte Kurzhanteln sind einer angenehmen Trainingsumgebung nicht gerade zuträglich. Gehen Sie sorgsam mit den Geräten um und legen Sie sie vorsichtig zurück auf die Ablage oder den Boden – so sind sie auch bei Ihrem nächsten Training noch einsatzbereit. Wenn Sie Ihre Gewichte herumwerfen möchten, investieren Sie in ein eigenes Fitnessstudio zu Hause.

04. Leg dein Handy weg

Wenn du dich gern als „Fitfluencer“ siehst, lass es lieber. Wenn du Wörter wie „Fitfluencer“ benutzt, ist es vielleicht ohnehin an der Zeit, so einiges zu überdenken. Davon abgesehen hat dein Handy im Fitnessstudio nichts zu suchen – es sei denn, du nutzt es, um deine Trainingszeiten im Blick zu behalten oder Musik zu hören. Mehr nicht. Sobald du die Kamera auf die Spiegel richtest, um eine Selfie-Serie zu starten, hast du dein Recht auf Handynutzung verwirkt.

Lass es in deiner Tasche, investiere in einen der besten Kopfhörer fürs Training und denk nicht einmal daran, einen Anruf anzunehmen …

05. Sei nicht egoistisch – teile die Geräte

In erster Linie geht es im Fitnessstudio darum, fit zu bleiben. Doch gleich danach kommt die Gemeinschaft: Hier motivieren dein Einsatz und dein Ehrgeiz auch andere dazu, das Beste aus sich herauszuholen. Aber wie sollen sie das schaffen, wenn du während einer völlig anderen Aufwärmübung deine Wasserflasche auf der Hantelbank stehen lässt?

Wenn du dein Training in einen engen Zeitplan quetschst, geht es anderen im Fitnessstudio wahrscheinlich genauso – und zu Stoßzeiten gibt es keine Entschuldigung dafür, deine Sachen überall zu verteilen. Behalte deine persönlichen Gegenstände bei dir, halte dich an deine Trainingszeiten und denk daran, die Geräte immer mit anderen zu teilen.

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