
Wer wird den nächsten James-Bond-Titelsong singen?
Da alle Zeit der Welt bleibt, um über den nächsten 007-Film zu spekulieren, analysieren wir, wer ans legendäre Mikrofon treten könnte.
- Text von: Josh Lee
Seit der Veröffentlichung von „Keine Zeit zu sterben“ sind die Jahre wie im Flug vergangen, und es scheint, als wären wir vom nächsten Bond-Film noch weit entfernt. Unablässig wird darüber spekuliert, wer 007 spielen wird – Tom Hardy und Idris Elba galten anfangs als Favoriten, wurden inzwischen jedoch von Aaron Taylor-Johnson und der jüngeren Generation verdrängt – und wir haben auch schon einige Vermutungen darüber angestellt, welcher Regisseur die kreative Richtung vorgeben könnte.
Während wir also darauf warten, dass Amazon MGM Studios – die inzwischen die kreative Kontrolle übernommen haben – Details zu Bonds nächstem Abenteuer bekannt geben, können wir genauso gut darauf tippen, wer den Titelsong zum Film beisteuern wird. Zu den bisherigen Interpreten zählen Shirley Bassey und Tina Turner, und der bisherige Katalog bestand größtenteils entweder aus Künstlern, die den Zeitgeist prägten (Duran Duran), oder aus klassischen, zeitlosen Stimmen (Adele). Wer kommt als Nächstes? Hier sind einige Namen, die uns dazu einfallen …
Lana Del Rey
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Die verführerische Stimme, der Look der goldenen Ära, die traurigen, melancholischen Geschichten – Lana Del Rey erinnert an die Bond-Songs vergangener Zeiten. Daher kann man sich gut vorstellen, wie sich ihr verträumter, barocker Stil nahtlos in einen getragenen Titelsong ähnlich dem von Billie Eilish einfügen würde. Zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung zählt sie bei den Buchmachern zum engeren Favoritenkreis.
Chappell Roan
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Auch wenn Chappell Roan vielleicht etwas zu jung ist, als dass ältere Bond-Fans sie wirklich zu schätzen wüssten und verstehen könnten, hat sie ihr Können mit dem Gewinn eines Grammys Anfang dieses Jahres unter Beweis gestellt. Zugegeben, bislang hat sie erst ein Studioalbum veröffentlicht, doch da der nächste Bond-Film noch Jahre entfernt ist, bleibt ihr genügend Zeit, ihr Repertoire auszubauen. Ihr vom Sound der frühen 2000er geprägter Stil könnte dem Film eine alternative Note verleihen.
Beyoncé
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Das wäre ein echtes Statement mit enormer Wucht, und als etablierte Künstlerin, die es irgendwie immer wieder schafft, frisch zu wirken, wäre sie die perfekte Wahl, um ein traditionsreiches Franchise zu repräsentieren, das den Blick nach vorn richten will. Ihre Fähigkeit, mühelos zwischen Genres zu wechseln (von R&B über Country und Hip-Hop bis hin zu Dance), lässt vermuten, dass sie keinerlei Schwierigkeiten hätte, ein potenziell ikonisches Stück Filmmusik zu meistern. Ihre Verpflichtung ließe sich mit der von Madonna für „Stirb an einem anderen Tag“ vergleichen – eine Ikone der Spitzenklasse, die seit Jahrzehnten Bestand hat.
Adele
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Shirley Bassey wurde bereits dreimal engagiert – was sollte das Franchise also davon abhalten, erneut auf Adele zu setzen, zumal „Skyfall“ oft als bester Bond-Titelsong aller Zeiten bezeichnet wird? Ihre Fähigkeit, einen nahtlos in die unterschiedlichsten Gefühlswelten eintauchen zu lassen, macht sie zu einer zeitlosen Größe und einer Wahl, die überall Anklang findet.
Billie Eilish
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Die Sängerin von „Birds of a Feather“ ist die jüngste Künstlerin, die das 007-Mikrofon übernommen hat. Und obwohl sie erst Anfang zwanzig ist, hat man das Gefühl, dass sie eine Künstlerin für die Ewigkeit ist – jemand, der auch nach einigen Jahren Auszeit noch relevant wäre und bei seiner Rückkehr mit offenen Armen empfangen würde. Erneut eine großartige Brücke zwischen der bisherigen Bond-Ära und dem nächsten Teil.
Hans Zimmer
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Der Topfavorit für den Regieposten ist Christopher Nolan – und der greift sehr häufig auf die Arbeit von Hans Zimmer zurück, der für seine großen, epischen Filmmusiken geschätzt wird. Auch wenn der Komponist nicht selbst singen wird, dürfte er daher wohl an der musikalischen Gestaltung beteiligt sein, sollte Nolan den Zuschlag erhalten.
Kendrick Lamar
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Als Produzentin Barbara Broccoli einmal über den nächsten Bond sprach, sagte sie, sie wünsche sich eine Neuerfindung des Franchise. (Wir gehen davon aus, dass Amazon MGM Studios das genauso sieht.) Kendrick Lamar, der weithin als einer der größten Rapper gilt, würde nicht nur musikalisch frischen Wind bringen, sondern mit seiner progressiven, kraftvollen Präsenz und seinen bissigen Texten alles völlig auf den Kopf stellen. Ein Außenseitertipp, der aber durchaus eine Überlegung wert ist.
Dua Lipa
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Dua Lipa ist derzeit vielleicht der Leitstern der britischen Musikszene. Ihr Status hat sich vom Star der Uni-Clubs zu einer festen Größe entwickelt – eine Position, die sie im vergangenen Sommer mit ihrem Auftritt als Headlinerin beim Glastonbury-Festival untermauerte. Ihre kraftvolle Stimme und ihre derzeitige Popularität, die unserer Einschätzung nach noch viele Jahre anhalten wird, machen sie zu einer ziemlich naheliegenden Wahl.
Florence + The Machine
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Dieser Vorschlag fällt definitiv in die Kategorie Adele, denn Florence Welchs Profil und Gesangsstil sind gegen Moden und Trends immun. Sie hat ein Händchen für kraftvolle, eingängige Refrains („You’ve Got The Love“; „Shake It Out“), was in diesem Fall vielversprechend ist, da Bond-Songs genau dafür bekannt sind – und sie umgibt eine gewisse Romantik alter Schule, die sie zur idealen Besetzung macht.
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