
Who will be the next director in the James Bond franchise?
We assess five candidates who may take over from Cary Joji Fukunaga
- Text von: Josh Lee
Spätestens seit Daniel Craig 2019 bekannt gab, dass Keine Zeit zu sterben sein letzter Auftritt als James Bond sein würde, wird im Internet unablässig darüber spekuliert, wer die Rolle des meistgefeierten britischen Spions übernehmen wird. Idris Elba, Tom Hardy, Tom Hiddleston und in jüngerer Zeit auch Aaron Taylor-Johnson und Paul Mescal wurden mit der Rolle in Verbindung gebracht – und im Oktober 2023 sagte Produzentin Barbara Broccoli gegenüber The Guardian: „Es liegt noch ein sehr, sehr langer Weg vor uns, um ihn [Bond und das Franchise] für das nächste Kapitel neu zu erfinden, und wir haben damit noch nicht einmal begonnen.“
The one key question that’s not been addressed in as much detail, however, is that of who exactly will be helming and shaping Bond 26, and, hopefully, for fans’ sake, be considered as a contemporary great of the franchise alongside Martin Campbell, Sam Mendes and Cary Joji Fukunaga. Below, we look at the five directors who may be the answer.
Der Favorit: Christopher Nolan
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Perhaps modern cinema’s leading auteur, Christopher Nolan has true big-screen chops, with a smash-hit CV that mixes styles and narratives the way in which a New York DJ jumbles his tracks: the broody, dark feel of the Batman trilogy, the time- and dimension-stretching dreamscape of Inception, and the large-scale juggernaut project of Oppenheimer.
Derzeit ist Nolan wahrscheinlich der größte Name, den man auf den Regiestuhl setzen könnte – und zudem ein sicherer Garant für volle Kinosäle. Aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet könnte sein bewährtes Repertoire (sein Hang, Zeit und Raum zu verzerren, der markante Einsatz von Hans-Zimmer-Synthesizern und seine Vorliebe für Dreharbeiten an realen Sets) eine relativ sichere Antwort auf Broccolis Wunsch sein, das Bond-Franchise neu zu erfinden, ohne dabei allzu große Wagnisse einzugehen. Obwohl Gerüchte kursierten, denen zufolge er bereits zugesagt habe, beim nächsten oder sogar bei den nächsten beiden Filmen Regie zu führen, bezeichnete er dieses Gerede als „Schwachsinn. Reiner Schwachsinn.“
The recent challenger: Edward Berger
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Over recent months, odds have been slashed on the German-Austrian director, much to the surprise of the 007 fandom. However, his World War I thriller All Quiet on the Western Front scooped up four gongs at the 2023 Academy Awards, including Best International Feature Film, and he’s currently drawing attention for Conclave – the psychological thriller, starring Ralph Fiennes, is tipped to perform well at awards season.
Yet, Berger nixed any further rumours by stating: “That’s an absolute rumour. There’s no truth to it whatsoever… I would be very grateful if you put out that fire.”
Der Maßgeschneiderte: Matthew Vaughn
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Hat alles darauf hingeführt? Matthew Vaughn hat bereits mit einem Bond-Darsteller zusammengearbeitet (Daniel Craig in Layer Cake). Der Regieposten wurde ihm schon einmal angeboten („Ich hatte viele Gespräche über Casino Royale“, sagte er gegenüber Empire, „so viele, dass der Chef von MGM mir den Job anbot. 24 Stunden lang dachte ich, ich würde bei Casino Royale Regie führen“). Er steht hinter dem Kingsman-Franchise, einer weiteren beliebten Interpretation des Superspion-Genres. Außerdem hat er bereits mit einem der derzeitigen Favoriten auf die Rolle des nächsten 007 zusammengearbeitet (Aaron Taylor-Johnson in Kick-Ass). Werden die Sterne für den Filmemacher nun endlich günstig stehen?
2024 erklärte Vaughn jedoch: „Ich glaube, die Bond-Welt ist die Welt der Familie Broccoli, und sie sind die Herren über dieses Reich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mich auch nur in dessen Nähe haben wollen.“
The one to really shake things up: Greta Gerwig
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Greta Gerwig, Nolans große Konkurrentin an den Kinokassen im Sommer 2023, löste mit Barbie, ihrer aufwendig produzierten, stilprägenden Komödie über die berühmte Puppe, eine der größten kulturellen Wellen der Euphorie und Begeisterung aller Zeiten aus. Würde Nolan Bond eine Art stilistische Weiterentwicklung verleihen, dürfte Gerwigs Ansatz eher auf eine umfassende Neuausrichtung der gesamten Marke hinauslaufen – nicht nur, weil sie die erste Regisseurin des 1962 gestarteten Franchise wäre, sondern vielleicht auch, weil sie die Dialoge auf ein zeitgemäßes Niveau heben und den stumpfsinnigen Machismo abmildern könnte, der die Filme seit jeher durchzieht. Nachdem Gerwig bereits ein Ensemble mit Margot Robbie, Ryan Gosling und anderen angeführt hat, besitzt sie das nötige Gespür für große Namen (und Egos). Zudem erschiene dieser Schritt wie eine natürliche (und dringend notwendige) Weiterentwicklung der 007-Reihe – insbesondere angesichts der Tatsache, dass Phoebe Waller-Bridge am Drehbuch zu No Time To Die mitwirkte und damit erst die zweite Frau war, die als Autorin eines Bond-Films genannt wurde.
Allerdings könnte dies insbesondere eingefleischten Fans zu unkonventionell erscheinen, selbst wenn die Bond-Verantwortlichen neue Wege einschlagen wollen. Gerwigs Werk dreht sich meist um geschlechtsspezifische Vorurteile und das uralte Problem des Patriarchats. So versiert sie auf ihrem Gebiet auch ist und so sehr wir uns wünschen würden, dass sie der Reihe frischen Wind verleiht – ein solcher Ansatz dürfte bei einem Studio, das traditionell eher dem Bewährten zugeneigt ist, womöglich nicht gut ankommen.
Der Künstlerische: Denis Villeneuve
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Wenn Sie den staubigen Cyberpunk-Stil von „Blade Runner 2049“ und die epischen, mittelalterlich anmutenden Science-Fiction-Dimensionen von „Dune“ gesehen haben, kennen Sie zweifellos die Bandbreite – und den experimentellen Charakter – von Villeneuves filmischem Ansatz: Seine Kulissen, Kostüme und traumartigen Filmmusiken verschmelzen miteinander und entführen das Publikum in seine überirdische Vision.
Während Nolan dem Ganzen einen Blockbuster-Touch verleihen und Gerwig das Regelwerk komplett über Bord werfen würde, würde Villeneuve dem Film eine Ästhetik zwischen Mainstream und Arthouse geben – und für Skeptiker, die erneut befürchten könnten, Bond würde auf den falschen Weg geführt, sei angemerkt, dass Villeneuve auch bei Sicario Regie führte, einem blutigen Werk, das ihm reichlich Renommee im Actionthriller-Genre eingebracht hat. Was Villeneuve vor allem davon abhalten könnte, auf dem Doppelnull-Regiestuhl Platz zu nehmen, ist die Tatsache, dass er sich in den kommenden Jahren wohl auf weitere Action auf Arrakis einstellen muss.
Lust auf mehr 007? Wir nehmen die Kandidaten unter die Lupe ...


