
So gelingt der perfekte Martini
Bei der Zubereitung dieses Cocktailklassikers ist weniger oft mehr
- Text von: Josh Lee
- Fotografie: Benjamin Swanson
Es ist Nacht auf Korsika, in Ocho Rios, Lima oder an welchem Reiseziel auch immer, zu dem du geflogen bist, um dem täglichen Ärger zu Hause wenigstens für eine Woche zu entkommen, und der leitende Barkeeper und seine Nachwuchskräfte lassen Eiswürfel in Gläser krachen, schneiden Limetten auf und schütteln leuchtend bunte Zutaten kräftig in ihren Shakern. Klar, der cremige Schaum auf der Piña Colada sieht ziemlich verlockend aus, die kräftigen Farbschlieren, die das hohe Mai-Tai-Glas durchziehen, werden deinen müden Gliedern mit einem Zuckerschub neues Leben einhauchen, und eine Margarita ist immer eine großartige Sache.
Doch wenn unsere Haut ein wenig gebräunt ist und wir in der schwülen Hitze schon leicht benommen sind, stellen wir immer wieder fest, dass ein Martini die Hitze zuverlässig vertreibt. Natürlich verteidigt jeder seine eigene Zubereitungsart bis aufs Blut: Manche geben einen Schuss Olivenlake hinzu, andere ein paar kühle Gurkenscheiben, und die Verschlafenen verpassen ihrem Drink mit einem oder zwei Shots Espresso einen ordentlichen Kick.
No. 3 London Dry Gin, £39, bbr.com
Doch alles in allem überzeugt uns eine reduzierte, unkomplizierte Variante aus dem Hause No. 3 London Dry Gin. Sie besteht aus dem charakteristischen Gin der Marke, einem kleinen Schuss Wermut und etwas Zitronenschale. Schlagen Sie ihn dem Barkeeper vor, genießen Sie ihn gemeinsam mit Ihren Trinkgefährten, mixen Sie ihn zu Hause nach und lindern Sie damit das Tief nach den Feiertagen. Laut der Marke bietet er „eine ausgewogene Mischung aus Schlichtheit und Genuss“ – und unserer Meinung nach lässt er garantiert vor Verzückung die Augen nach hinten rollen.
Zutaten
- 60 ml No. 3 London Dry Gin
- 10 ml trockener Wermut
- 1 Zitrone
Ausrüstung
- Spirituosenmaß
- Barsieb
- Martiniglas
Zubereitung
- Gin und Wermut abmessen
- In einem Rührglas mit Eis verrühren
- Mit einer Zitronenzeste garnieren und in ein gekühltes Martiniglas abseihen
Dieser Beitrag stammt aus der Sommerausgabe 2023 des Gentleman’s Journal. Lesen Sie mehr darüber hier.
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