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Matt Smith is a good sport

Matt Smith is a good sport

The actor on going punk, embracing challenges – and the fortuitous end of his footballing career

  • Text von: Aobh O'Brien-Moody
  • Fotografie: Boo George
  • Styling: Zak Maoui
  • Grooming: Paul Donovan

It’s a Friday afternoon on the first properly sunny day of the year when Matt Smith answers his phone. Like the rest of London, he’s jazzed about the weather. “Isn’t today just gorgeous!” he sings, as he rushes around his Highgate home, getting ready to take his Irish terrier Bobby for a walk.

Doch nicht nur das Wetter versetzt ihn in Hochstimmung. Smith ist vor Kurzem aus New York zurückgekehrt („Mann, da musst du unbedingt hin!“), wo er drei Monate lang an Darren Aronofskys kommendem Krimi-Thriller Caught Stealing drehte („Die Dreharbeiten waren einfach unglaublich schön“) – an der Seite von Austin Butler („einfach ein ganz, ganz lieber Kerl und ein wunderbarer Schauspieler“). Er sprüht nur so vor Energie – so sehr, dass unser Gespräch ein paar Mal abbricht, während Matt von einem Zimmer ins nächste huscht, unfähig, still zu sitzen.

Smiths Hochstimmung ist durchaus berechtigt. Caught Stealing, in dem er Russ Miner spielt, einen schießwütigen Punk im New York der 90er-Jahre, kommt Ende August in die Kinos, und er kann es kaum erwarten zu erfahren, was das Publikum davon hält. Fotos von den Dreharbeiten kursieren bereits in den sozialen Medien und sorgen bei den Fans des Doctor Who- und House of the Dragon-Stars für Aufregung: Mit einem hoch aufragenden, mehrfarbigen Irokesenschnitt, Piercings, einer nietenbesetzten Lederjacke und schweren Kampfstiefeln sieht er seinem sonst so schneidigen Selbst überhaupt nicht ähnlich.

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It was a look that Smith embraced. “There was a cool moment when Darren was like, ‘You have permission to be a punk,’ so I was like, cool, and I just [became] a bit of a punk for a while,” he says, matter-of-factly. “That was part of [Arronofsky’s] process that I really loved, actually. I love the extremity of the look. Credit to the makeup and hair guys on that movie. They did a great job, and they were really creative, and because I was nervous about doing it, they really sort of pushed me forward in the correct ways.”

Zu Russ zu werden, war nicht nur eine Frage der äußeren Verwandlung. Er beschreibt eine Art Alchemie bei der Suche nach dem idealen Punkt zwischen dem bloßen Verständnis der Figur und der Verkörperung ihres Wesenskerns. „Ich denke, nach all der Recherche versucht man, alles auf das Wesentliche zu reduzieren. Dazu hört man vielleicht Punkmusik, liest ein Buch über Punk oder erschafft einfach diese Welt, die reichhaltig und detailliert wirkt. Anschließend versucht man, sie auf ihren eigentlichen Kern herunterzubrechen. Ich glaube, dieser liegt irgendwo zwischen dem Drehbuch, der Figur und dem Schauspieler. Es ist deine Aufgabe, ihn aufzuspüren und interessant zu gestalten – oder besser gesagt: wahrhaftig.“

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Smith brings this interrogative approach to each of his roles, which vary widely – “I mean, one's an alien, one's a prince, one's a serial killer” – but he doesn’t have a one-size-fits-all technique to inhabiting a character. “I think it's [the actor’s] job to adapt to each individual circumstance and try and fit into the form of the thing as best as possible,” he says. He enjoys being kept on his toes. “You sort of ask yourself, okay, well, what’s required of me in this particular circumstance, and try to articulate yourself creatively as best as possible”. Smith is quick to acknowledge the privilege he feels at getting to do his dream job – “It’s something I feel happy to do every day” – but he admits that it’s still just that – a job. “If it's tough, it's meant to be tough. It's work, isn't it? At the end of the day, it's not always meant to be a jolly. Ultimately, you're there to work, to deliver something.”

Es gab diesen coolen Moment, als Darren meinte: „Du darfst ein Punk sein“, also wurde ich eine Zeit lang einfach ein bisschen zum Punk.

Diese Disziplin könnte daher rühren, dass er in seiner Jugend auf hohem Niveau Sport getrieben hat, insbesondere Fußball. „Ich denke, dass es bei Sport und Kunst durchaus übertragbare Fähigkeiten gibt. Und [beim Sport] erwirbt man Fähigkeiten, die einem wirklich erhalten bleiben, etwa die Disziplin, die man entwickelt – ganz einfache Dinge: als Sportler pünktlich und beständig zu sein, vorbereitet und ausgeschlafen zu sein, einfach all das, was man als junger Sportler lernt. Das konnte ich definitiv auf die Schauspielerei übertragen.“

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Es gibt eine alternative Realität, in der Smith nicht zu dem beliebten Leinwandstar wird, der er heute ist, sondern Profifußballer. Der in Northampton geborene 42-Jährige war Kapitän der Jugendmannschaft von Leicester City, bevor eine schwere Rückenverletzung seine Fußballkarriere vorzeitig beendete. „Fußball war so untrennbar mit meiner Identität verbunden, dass ich, als sich das änderte, dachte: Gott, was jetzt? Ich war immer Matt, der Fußballer – wer bin ich also jetzt?“ Ein Schauspiellehrer erkannte sein schauspielerisches Potenzial und meldete ihn für einige Schulaufführungen an, doch zunächst erschien Smith nicht. „Na ja, ich war eben Fußballer. Man macht sich Gedanken darüber, was die Kumpels sagen werden, [wenn sie erfahren], dass Matt bei einem Musical in der Schule mitmacht. Man ist jung.“

Die Hartnäckigkeit seines Lehrers zahlte sich schließlich aus. „Er rief meine Mutter an und sagte so etwas wie: ‚Du musst dafür sorgen, dass er Schauspieler wird.‘ Meine Mutter redete mir ins Gewissen und sagte: ‚Mach es einfach‘, und das tat ich. Dann merkte ich, dass es mir tatsächlich richtig viel Spaß machte.“ Ich kann förmlich hören, wie er am anderen Ende der Leitung mit den Schultern zuckt, als wäre das alles ganz einfach gewesen.

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Nachdem Smith in der Oberstufe Schauspiel als Prüfungsfach belegt hatte, wurde er am National Youth Theatre aufgenommen. „Das war ein echter Wendepunkt“, sagt er. „Wenn man Schauspieler werden möchte, kann ich wirklich nur empfehlen, sich dort zu bewerben und zu versuchen, aufgenommen zu werden. Es ist eine großartige Plattform für junge Schauspieler und überhaupt für junge Menschen. Es ist wie eine wunderbare Familie, zu der man gehören kann. Und so kam ich auch zu einem Agenten und schaffte, na ja, den Sprung ins Profigeschäft.“

Smith hat zu diesem Zeitpunkt seiner Karriere bereits mehr erreicht als die meisten Schauspieler in ihrem ganzen Leben. Doch er hat sich eine rastlose Energie bewahrt und sucht nach weiteren Herausforderungen. Im März beginnen für ihn die Dreharbeiten zur mit Spannung erwarteten dritten Staffel von House of the Dragon, die ihn bis Ende Oktober beschäftigen werden. „Die Serie ist wirklich groß angelegt und ambitioniert. Es braucht viel Zeit, all ihre Elemente umzusetzen. Es ist also nicht einfach“, sagt er und fügt rasch hinzu: „Aber es ist eine gute Herausforderung, und es ist schön, zu Hause zu arbeiten. So bin ich wenigstens nicht für längere Zeit von allen weg.“

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This year will also see the release of the TV adaptation of Nick Cave’s psychodrama novel The Death of Bunny Munro, in which Smith plays the titular character, a sex-addicted travelling salesman: “I always try to do things that feel like they’re gonna be a challenge, and it feels as though it's something that is outside the wheelhouse”.

For now though, it’s a Friday afternoon in the capital, the sun is shining and Smith is just happy to be here. “I love London. I think London’s the best city in the world,” he gushes. “I mean, especially coming into the spring and summer, it’s pretty unbeatable to be honest.” And with that he’s off, bouncing into the weekend.

Creative: Freya Anderson

Styling-Assistenz: Lachlan McGregor

Fotoassistenten: Sam Jupp, Sebastian McCluskey, Ben Cooper

Digitaltechniker: Mark Cant

Mit besonderem Dank an Audi

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