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Laurent-Perrier Grand Siècle: Die Vision eines perfekten Jahres

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Laurent-Perrier Grand Siècle: Die Vision eines perfekten Jahres

Laurent-Perrier nutzt die Kunst der Assemblage, um seine Prestige-Cuvée Grand Siècle zu kreieren, die Komplexität und Frische vereint

In der Welt des Champagners ist der Begriff „Jahrgang“ zum Synonym für Exzellenz geworden. Als Prestige-Cuvées gelten im Allgemeinen jene, die aus den besten einzelnen Jahrgängen hervorgehen und den Gipfel der Vollkommenheit verkörpern. Doch in Wahrheit kann die Natur niemals ein perfektes önologisches Jahr hervorbringen. Dafür gibt es schlicht zu viele unkontrollierbare Faktoren.

Im klaren Bewusstsein dieser Unausweichlichkeit machte sich Bernard de Nonancourt daran, die Möglichkeiten der Natur herauszufordern, indem er seine „Vision des perfekten Jahres“ verwirklichte. Als de Nonancourt 1948 das Haus Laurent-Perrier von seiner Mutter übernahm, machte er sich unverzüglich ans Werk und experimentierte mit verschiedenen Assemblagen aus Jahrgängen, um die ultimative Cuvée zu kreieren und Laurent-Perrier auf höchstmöglichem Niveau zu positionieren.

Durch die Kunst der Assemblage erkannte de Nonancourt, dass er die Eigenschaften und Stile bestimmter Jahrgänge miteinander vereinen und ihre sich ergänzenden Ausdrucksformen nutzen konnte, um jene Vollkommenheit zu schaffen, von der er so lange geträumt hatte. Im Jahr 1959 wurde Grand Siècle ins Leben gerufen. Die erste Cuvée vereinte Weine aus den Jahrgängen 1952, 1953 und 1955.

Seit 1959 wurde Grand Siècle lediglich 26-mal in der Flasche und 23-mal in der Magnumflasche präsentiert. Jede Iteration, eine Assemblage aus drei Jahrgängen, ist eine Neuschöpfung von de Nonancourts „perfektem Jahr“. Ein Jahrgang wird aufgrund seiner Struktur ausgewählt, einer aufgrund seiner Finesse und einer aufgrund seiner Frische. So entsteht aus den besten Weinen der besten Jahre eine einzigartige Verbindung von Kraft und Ausgewogenheit. Die richtige Kombination der Jahrgänge zu finden, ist ein aufwendiger Prozess des Ausprobierens, was die Seltenheit und Einzigartigkeit der Grand-Siècle-Iterationen erklärt.

Um den höchsten Ausdruck zu erreichen, sind bestimmte Prinzipien unumstößlich. Dazu gehören die sorgfältige Assemblage dreier außergewöhnlicher Jahrgänge, die überwiegende Verwendung von Chardonnay-Trauben, ergänzt durch Pinot Noir, der ausschließlich aus höchstens 11 Grand-Cru-Lagen der Champagne stammt, sowie eine mindestens zehnjährige Reifung auf der Hefe in den Kellern von Laurent-Perrier (bei Magnumflaschen länger, weshalb sie erst einige Jahre später auf den Markt kommen). Diese strengen Anforderungen führen zu vollendeter Harmonie und aromatischer Komplexität. Perfektion braucht Zeit.

De Nonancourt, ein Pionier in der Welt des Champagners, ließ sich von der Vergangenheit inspirieren, um den wegweisenden Kurs des Hauses zu bestimmen. Der Name „Grand Siècle“ wurde in Anlehnung an das gleichnamige 17. Jahrhundert gewählt – eine der glanzvollsten Epochen der französischen Geschichte, die für den damals blühenden menschlichen Erfindungsgeist bekannt ist. Ludwig XIV., der sogenannte „Sonnenkönig“, war der Architekt dieses Ideals von Harmonie, Ausgewogenheit und Vollkommenheit. Er spielte eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung des Schlosses von Versailles, das den Höhepunkt des Grand Siècle symbolisierte.

The Château de Louvois, which boasts some of the finest gardens of 17th Century France

Laurent-Perriers Streben nach einer die Natur überwindenden Vollkommenheit spiegelt die akribische Kunstfertigkeit wider, mit der Versailles und seine Gärten im 17. Jahrhundert gestaltet wurden. Die Symmetrie der Jardins à la Française, die Möglichkeit, in einem so nördlichen Klima mediterrane Früchte anzubauen – allen voran Orangen in der Orangerie –, sowie die Anlage von Springbrunnen und Teichen ohne nahe gelegene Flüsse: Jede dieser Innovationen zeugt von der unglaublichen Fähigkeit des Menschen, natürliche Elemente zu veredeln.

Das Haus Laurent-Perrier präsentiert derzeit seine preisgekrönte Grand Siècle Itération N°26, eine Assemblage der Jahrgänge 2012, 2008 und 2007. Das Ergebnis dieser sorgfältigen Vermählung ist ein komplexes Zusammenspiel sensorischer Eigenschaften mit einem seidigen, mineralischen Geschmack sowie Noten von Geißblatt, Mandelblättchen und Clementine. Diese Cuvée, die für eine außergewöhnliche Reifung geschaffen wurde, vereint Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einer einzigen Flasche und genießt dadurch ein höheres Ansehen als jeder einzelne Jahrgang.

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