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Die besten Kunsthotels für stilvolles Reisen

Die besten Kunsthotels für stilvolles Reisen

In diesen kunstorientierten Hotels verschmelzen Gästezimmer und Galerie – und heben das Hotelerlebnis auf ein neues Niveau.

Mit Kunstsammlungen, die es mit denen der besten Galerien der Welt aufnehmen können, ziehen die führenden Hotels von heute anspruchsvolle Kunstliebhaber in Scharen an. Diese Verschmelzung der Welten zeugt von einer wachsenden Nachfrage nach einzigartigen Hotelerlebnissen – vom Verweilen unter einem Picasso zur Cocktailstunde bis hin zum Vorbeigehen an einem Dalí auf dem Weg zum Abendessen –, die weit über ein Bad im Infinity-Pool hinausgehen.

La Colombe d’Or, Saint-Paul-de-Vence

In der La Colombe d’Or, eingebettet zwischen Nizza und den Alpes-Maritimes, ist der Geist vergangener Künstler noch immer spürbar. Das Hotel mit 25 Zimmern war einst ein beliebter Wochenendtreffpunkt für Künstler wie Miró, Chagall, Matisse und Picasso, die den Eigentümern Paul Roux und seiner Frau Baptistine („Titti“) ihre Kunstwerke im Tausch gegen kostenlose Kost und Logis überließen. Dies war der Beginn einer außergewöhnlichen Sammlung, die die Familie Roux – die das Hotel bis heute führt – noch immer erweitert. Zu den jüngeren Neuzugängen zählt eine große Keramik des irischen Künstlers Sean Scully, die am Pool aufgestellt wurde.

El Fenn, Marrakesch

Kunst ist fest mit der Identität von El Fenn verwoben. Das kompakte, aber farbenfrohe Hotel im Herzen der Medina von Marrakesch wurde 2002 von Vanessa Branson (Schwester von Richard, ehemalige Galeristin und Gründerin der Marrakesch-Biennale) und ihrem Geschäftspartner Howell James gekauft. Überall finden sich Werke aus Bransons persönlicher Sammlung, neben spektakulären zeitgenössischen Arbeiten von Künstlern wie Antony Gormley und Fred Pollock sowie Werken lokaler marokkanischer Künstler.

The Silo Hotel, Kapstadt

Auf den obersten sechs Etagen eines von Thomas Heatherwick entworfenen Turms – in dem sich auch das Zeitz MOCAA, Kapstadts renommiertes Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst, befindet – The Silo ist teils Hotel, teils Galerie. Die industrielle Grundstruktur der Räumlichkeiten bietet die perfekte Kulisse für eine Sammlung von Werken aufstrebender und etablierter afrikanischer Künstler, darunter Cyrus Kabiru, Mohau Modisakeng und Nandipha Mntambo. Sogar ein Kunst-Concierge steht bereit, um maßgeschneiderte Kunst- und Designtouren zusammenzustellen.

The Dolder Grand, Zürich

Auf einem Hügel mit Blick auf die Alpen und den Zürichsee gelegen, The Dolder Grand ist eine Schweizer Institution. Mehr als 100 Kunstwerke bilden die beeindruckende Sammlung des Hotels, darunter Werke von Größen wie Andy Warhol, Joan Miró, Max Ernst, Keith Haring und Salvador Dalí. Das Gemälde Femmes métamorphosées – Les sept arts des Letzteren begrüßt die Gäste am Eingang des Restaurants. Jedes Kunstwerk ist mit einem QR-Code versehen, über den weitere Informationen zum Künstler und zum Werk selbst abrufbar sind.

Faena Hotel, Miami Beach

Der US-Ableger des Konzepts des argentinischen Hoteliers und Kunstsammlers Alan Faena ist der Traum eines jeden Maximalisten. Der Spaß beginnt mit Damien Hirsts vergoldetem Skelett eines Wollhaarmammuts, „Gone But Not Forgotten“, das vor dem Gebäude aufgestellt ist. Im Inneren sorgen derweil 2.500 Originalwerke – Tendenz steigend – von Künstlern wie Jeff Koons, Tracey Emin und Juan Gatti für noch mehr kulturelle Dramatik.

Le Royal Monceau, Paris

Le Royal Monceau geht mit dem Konzept eines Kunsthotels noch einen Schritt weiter und bietet ein umfangreiches Kulturangebot, zu dem eine Kunstbuchhandlung, ein Kino und eine Galerie für zeitgenössische Kunst gehören. Darüber hinaus steht ein eigener Kunst-Concierge zur Verfügung, der von Ausstellungsempfehlungen bis hin zum Zugang zu Kunstauktionen behilflich ist. Das von Philippe Starck gestaltete Hotel beherbergt in seinen Zimmern, Suiten und öffentlichen Bereichen mehr als 350 Kunstwerke, über die Gäste bei einer privaten Führung mehr erfahren können.

The Fife Arms, Braemar, Schottland

Was einst ein Hotel für Busreisegruppen war, hat sich in einen Rückzugsort in den Highlands verwandelt, der mit vielseitigen Kunstwerken und Kuriositäten aufwartet. Die Eigentümer des Fife Arms, Iwan und Manuela Wirth vom globalen Kunstimperium Hauser & Wirth, haben mehr als 14.000 Werke in sämtliche Flure und Winkel integriert. Bei einem gemütlichen Rundgang entdeckt man mehrere Picassos, eine Zeichnung eines Highland-Hirsches von Königin Victoria und die riesige Spinnenskulptur von Louise Bourgeois – und das ist erst der Anfang.

Rosewood London

Skurrile Kuriositäten treffen in dem prachtvollen edwardianischen Gebäude, in dem sich das Rosewood London befindet, auf Art-déco-Akzente – von Peter Osbournes modernistischen Zebra- und Jack-Russell-Skulpturen in der Lobby bis hin zu den Fotografien von Cecil Beaton, die den Korridor säumen. Die preisgekrönte Scarfes Bar des Hotels ist nach dem renommierten britischen Karikaturisten Gerald Scarfe benannt, dessen Originalgemälde die Marmorwände schmücken und den Raum in eine faszinierende lebendige Leinwand verwandeln.

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