
Wir präsentieren Bogners offizielle 007-Skibekleidungskollektion
Inspiriert von James Bonds zahlreichen Abenteuern auf der Skipiste hat die deutsche Marke bereits George Lazenby und Roger Moore für die Filmreihe eingekleidet.
- Text von: Jonathan Wells
Es ist 25 Jahre her, dass Pierce Brosnan als 007 in Die Welt ist nicht genug die Hänge des Kaukasus hinunterfuhr. Seltsamerweise wurde die Szene gar nicht in Aserbaidschan gedreht, sondern in Chamonix. Noch seltsamer ist, dass wir James Bond damals auch zum letzten Mal auf Skiern sahen.
Und das ist seltsam, denn Bond hat sich auf der Piste traditionell immer sehr wohlgefühlt. Sean Connerys 007 mag sich nie die Skier angeschnallt haben, doch Roger Moores Superspion war kaum von ihnen fernzuhalten. Und jedes Mal, wenn er sich in den Schnee wagte, vertraute Bond auf dieselbe Skibekleidungsmarke, um sich warm zu halten: Bogner.
„Bogner und 007 verbindet seit über 50 Jahren eine Partnerschaft“, erklärt Barbara Holzer, Chief Product Officer bei Bogner, gegenüber dem Gentleman’s Journal, „und viele der in den Bond-Filmen getragenen Outfits stammen von Bogner. Willy Bogner Jr. begann seine Karriere ursprünglich als Skifahrer und Filmemacher. Er wurde als ‚schnellster Kameramann der Welt‘ bezeichnet und filmte einige der legendärsten Skiszenen für vier Bond-Filme, darunter Im Geheimdienst Ihrer Majestät.“

Nachdem der Film mit George Lazenby in der Hauptrolle 2019 sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert hatte, nahmen Bogner und EON Productions ihre Partnerschaft wieder auf und begannen mit der Arbeit an mehreren gemeinsamen Kollektionen, von denen die erste 2021 auf den Markt kam. Zu den bislang entstandenen Artikeln gehören Skihandschuhe der Marke „Bogner x 007“, ein taktischer Rucksack aus technischem Cordura-Gewebe sowie ein limitiertes Set aus Skiern und Skistöcken mit iSKI-Tracking-Chips.
Diesen Winter ist Bogner mit Bond zurück auf der Piste – und präsentiert eine brandneue Capsule Collection mit hochfunktionaler Bekleidung. Zu den Highlights gehören die Skihose „Bond1“ mit verschweißten Nähten und Schneefang, die Skijacke „Bond3“ mit abnehmbarer Kapuze sowie der First Layer „Bond5“ mit dezenten Logoprints und kurzem Reißverschluss. Die Herrenkollektion, zu der auch ein Hoodie und eine Hybridjacke gehören, ist durchgehend in schlichtem Schwarz gehalten – vielleicht eine Anspielung auf Daniel Craigs monochromen Alpen-Look in Spectre?
„Unser komplett schwarzes Herrenensemble wurde nicht direkt von Daniel Craig in „Spectre“ inspiriert“, sagt Holzer. „Vielmehr diente uns das allgemeine Bild von Undercover-Agenten als Inspiration. In den Filmen ist 007 häufig in eleganten schwarzen Outfits zu sehen, die seinen furchtlosen, geheimnisvollen und distinguierten Charakter widerspiegeln. Daher wollten wir ein zeitloses Outfit entwerfen, das den Stil von Undercover-Agenten perfekt verkörpert und sich problemlos von Fans tragen lässt.“
Ein besonderes Highlight der neuesten Kollektion ist der „Helsinki 007“-Stiefel der Marke. „Diese Stiefel bieten Wärme, Vielseitigkeit und Stabilität bei Schnee“, sagt Holzer. „Das verdanken sie den integrierten, ausklappbaren Spikes an den Sohlen, die sie perfekt für 007 machen. Bogner gelingt auf raffinierte Weise die Balance zwischen hoher Funktionalität und Stil – ganz im Sinne des eleganten Flairs von James Bond. Zudem sind sie aus schwarzem Leder gefertigt, das dezent und schnörkellos wirkt – ein Muss für jeden international tätigen Agenten!“

Bei den Damenmodellen soll ein leuchtend roter „Bond12“-Skianzug von Lynn-Holly Johnsons Bond-Girl, Bibi Dahl, aus dem 1981 erschienenen Film In tödlicher Mission inspiriert worden sein. Weitere direkte Anspielungen scheint sich Bogners Designteam jedoch für künftige gemeinsame Kollektionen aufzuheben.
Glücklicherweise gibt es reichlich Vorbilder zur Auswahl. Roger Moore trug an der Seite von Dahl in „In tödlicher Mission“ eine blaue Bogner-Skijacke mit Gürtel, außerdem einen weißen Parka in „Im Angesicht des Todes“ und – vielleicht am berühmtesten – einen leuchtend gelben Skianzug in der Eröffnungssequenz von „Der Spion, der mich liebte“. Doch obwohl Bogner dem Franchise Tribut zollen möchte, verrät Holzer, dass vorerst keine originalgetreuen Nachbildungen geplant sind.
„Wir freuen uns einfach riesig und sind stolz darauf, unsere Partnerschaft mit 007 fortzusetzen!“, sagt sie. „Unser Designteam entwickelt seine Entwürfe ständig weiter und erprobt für jede neue Kollektion neue Silhouetten. Natürlich berücksichtigt es dabei die ikonischen Stücke aus den Filmen und lässt sich von ihnen inspirieren, nutzt aber auch seine eigene kreative Freiheit, um unsere Stücke zu entwerfen.“



„Besondere Anlässe, wie etwa bevorstehende Jubiläen der Bond-Filme, werden wir künftig jedoch auf jeden Fall besonders berücksichtigen.“
Da sich Der Spion, der mich liebte 2027 zum fünfzigsten Mal jährt und damit vielleicht das nächste große Jubiläum die Pisten hinuntergerast kommt, hat Bogner noch reichlich Zeit, Moores leuchtend rote Mütze und seinen Rucksack originalgetreu nachzubilden. Bleibt nur die Frage: Werden sie sich mit Scott Sports zusammentun, um auch Bonds riesige, dazu passende Skibrille mit gelber Umrandung nachzubauen? Wir können es nur hoffen.
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