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Wilderness 2026: Warum Großbritanniens köstlichstes Festival wieder auf der Speisekarte steht

Wilderness 2026: Warum Großbritanniens köstlichstes Festival wieder auf der Speisekarte steht

Mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Köche, unvergessliche Festmahle im Wald und Auftritte von Top-Acts vereinen sich, wenn das Wilderness Festival für seine bislang genussvollste Ausgabe in den Cornbury Park zurückkehrt.

Es gibt nur wenige Orte, an denen man am Nachmittag einem der besten Köche der Welt beim Kochen über offenem Feuer zusehen, unter einem Blätterdach bis zum Sonnenaufgang tanzen und am nächsten Morgen bei einem gemeinsamen Brunch an einer langen Tafel in der Landschaft von Oxfordshire aufwachen kann. Aber Wilderness hatte schließlich noch nie Interesse daran, die Dinge auf konventionelle Weise anzugehen.

Wilderness kehrt am kommenden Wochenende vom 30. Juli bis 2. August für seine fünfzehnte Ausgabe in den Cornbury Park zurück und hat sich längst über die Grenzen eines traditionellen Musikfestivals hinausentwickelt. Während die Auftritte der Headliner Scissor SistersCarl Cox und The Last Dinner Party zweifellos die Massen anziehen werden, ist es nach wie vor das kulinarische Programm, das das Festival von anderen abhebt. In den vergangenen anderthalb Jahrzehnten hat sich Wilderness still und leise als eines der spannendsten kulinarischen Reiseziele Großbritanniens etabliert und bringt mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Köche, renommierte Gastronomen und aufstrebende Kochtalente in einer einzigartigen Kulisse zusammen. Dieses Jahr bildet da keine Ausnahme.

Angeführt wird das Programm von einem Quartett von Köchinnen und Köchen, deren gemeinsamer Einfluss Kontinente und Küchen umspannt. Atul Kochhar, der wegweisende indische Koch, dessen Restaurants mit mehreren Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden, ist ebenso Teil des Programms wie Margot Henderson OBE, Mitbegründerin der beliebten Londoner Rochelle Canteen und eine der prägendsten Stimmen der modernen britischen Küche. Mit dabei sind außerdem Mike Davies, der Koch hinter den beliebten Südlondoner Lokalen Camberwell Arms und Frank's Café, sowie die stets charismatische Andi Oliver, die mit ihrer ansteckenden Energie zu den angesehensten Köchinnen und Moderatorinnen des Landes zählt.

Gemeinsam werden sie die berühmten Long Table Banquets des Festivals anführen – gemeinschaftliche Festmahle, die zu den prägenden Erlebnissen des Wilderness Festivals gehören. Vor der Kulisse des Cornbury Parks bieten diese Bankette weit mehr als nur außergewöhnliches Essen. Musik erklingt zwischen den Bäumen, Fremde werden zu Tischnachbarn und jeder Gang wird mit einer Inszenierung serviert, wie sie in den Räumen eines traditionellen Restaurants schlicht nicht möglich wäre.

Wer es noch intimer mag, für den verspricht The Chef's Table auch dieses Jahr wieder eines der begehrtesten Erlebnisse des Wochenendes zu werden. Hoch über dem Lake Wilderness genießen die Gäste ein siebengängiges Degustationsmenü, zubereitet von einigen der spannendsten Namen der zeitgenössischen Gastronomie. Mit dabei ist Ash Valenzuela-Heeger, Gewinnerin des Michelin Guide Young Chef Award, die mit ihren südafrikanischen Wurzeln und ihrer meisterhaften Beherrschung des Kochens über offenem Feuer weithin Anerkennung gefunden hat. An ihrer Seite stehen Sam Carter, dessen konsequent auf die Zutaten ausgerichtete Küche dem Restaurant Twenty-Two zu seinem Michelin-Stern verholfen hat; Douglas McMaster, der visionäre Gründer des Zero-Waste-Pioniers Silo; sowie John Chantarasak, dessen mit einem Michelin-Stern ausgezeichnetes AngloThai die Möglichkeiten der britischen und thailändischen Küche neu definiert hat.

Elsewhere, Wilderness continues to celebrate the simple pleasure of eating outdoors. The ever-popular Forest Feast & Lazy Brunch, hosted by Woodfired Canteen, transforms woodland clearings into open-air dining rooms, where generous sharing plates and slow mornings beneath the trees provide the perfect antidote to the previous night's festivities. It's this balance, between extraordinary fine dining and wonderfully relaxed communal eating, that has always made the festival's food programme feel so distinctive.

Einer der bedeutungsvollsten Momente dieses Jahres findet am Eröffnungsabend des Festivals statt, wenn Andi Oliver in Zusammenarbeit mit The Circle, der von Annie Lennox mitgegründeten globalen feministischen Organisation, das Eröffnungsbankett ausrichtet. Von jedem Platz gehen 5 £ direkt an Organisationen, die Frauen und Mädchen unterstützen, die mit geschlechtsspezifischer Gewalt und wirtschaftlicher Ungerechtigkeit konfrontiert sind. So verbindet dieses Dinner außergewöhnliche Kochkunst mit einem echten Anliegen. Passenderweise wird Lennox selbst die mit Spannung erwartete SISTERS-Performance des Festivals am Sonntag auf der Hauptbühne kuratieren und damit einen stimmigen roten Faden durch die Feierlichkeiten des Wochenendes ziehen.

Dieser unermüdlichen Liebe zum Detail verdankt Wilderness seinen hervorragenden Ruf. Während Essen bei vielen Festivals inzwischen eher Nebensache ist, steht es hier nach wie vor im Mittelpunkt des Erlebnisses. Michelin-Sterne-Restaurants reihen sich ganz selbstverständlich neben angesagten Streetfood-Favoriten ein; aus ausgedehnten Mittagessen werden mühelos nächtliche Gespräche, und jede Mahlzeit fühlt sich ebenso sehr als Teil des Unterhaltungsprogramms an wie die Darbietungen im gesamten Park.

Die Köche beim Wilderness treten nicht einfach nur kurz auf, bevor sie wieder hinter den Kulissen verschwinden. Sie kochen, sind Gastgeber, erzählen Geschichten und schaffen Erlebnisse, die es so nirgendwo sonst geben könnte.

Fünfzehn Jahre nach seinem ersten Auftritt in der Landschaft Oxfordshires lässt sich Wilderness noch immer in keine Schublade stecken. Es ist teils Musikfestival, teils kulinarisches Fest, teils kulturelles Zusammenkommen – und mit nichts anderem im britischen Sommerkalender vergleichbar.

Wilderness 2026

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