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Ultima Hotel Gstaad: Diskretion auf allerhöchstem Niveau

Ultima Hotel Gstaad: Diskretion auf allerhöchstem Niveau

Gstaad ist seit Langem bei all jenen beliebt, die Privatsphäre mehr schätzen als großes Aufsehen, und bleibt der bevorzugte Alpenort der stillen Mächtigen. Im Herzen des Ortes zeigt das Ultima Gstaad, wie diskreter Luxus in Perfektion aussieht.

Nur wenige Reiseziele in den Alpen sind so unverwechselbar und zugleich so diskret exklusiv wie Gstaad. Gstaad gilt als der wohl glamouröseste Skiort der Welt – eine Behauptung, die man in Gegenwart eines St.-Moritz-Liebhabers besser nicht aufstellt – und zieht seit jeher Menschen an, die Privatsphäre, Schönheit und Understatement dem Spektakel vorziehen.

Gunter Sachs and Brigitte Bardot, Gstaad, 1960s

Seine Geschichte liest sich wie ein Who’s who des Kultur- und Filmadels. Julie Andrews, Roger Moore, Grace Kelly und Fürst Rainier von Monaco besaßen hier ebenso Chalets wie Yehudi Menuhin und Peter Sellers. David Niven lebte im nahe gelegenen Château-d’Oex, während Günter Sachs, Brigitte Bardot, Gianni Agnelli und Porfirio Rubirosa regelmäßig zu Gast waren. Heute ist die Hollywood-Elite weitgehend globalen Milliardären gewichen, darunter die Familie Sackler, Lawrence Stroll und Bernie Ecclestone, deren unterirdische „Mega-Chalets“ sich unauffällig unter scheinbar bescheidenen Fassaden erstrecken. Ecclestone selbst gehört zudem Gstaads legendärste Adresse: das Hotel und Restaurant The Olden.

Slim Aarons loved to document the comings and going at the Eagle Club

Abseits all der großen Namen liegt Gstaads ungebrochene Anziehungskraft in seiner außergewöhnlichen Schönheit. Strenge Schweizer Bauvorschriften sorgen im gesamten Dorf für architektonische Harmonie – selbst die Blumenkästen auf den Balkonen unterliegen ästhetischen Vorgaben. Das Ergebnis ist ein malerisches alpines Ortsbild, in dem Luxusboutiquen in erhaltenen Chalets aus dem 17. Jahrhundert untergebracht sind. Besonders eindrucksvoll ist das Geschäft von Ralph Lauren, während die Präsenz von Graff am Ende der Promenade erahnen lässt, welch anspruchsvolles Publikum Gstaad nach wie vor anzieht.

Auf der Piste bietet Gstaad eine angenehm unaufgeregte Alternative zu Europas hektischeren Skigebieten. Mit über 200 Pistenkilometern erwartet Wintersportler hier viel Abwechslung ohne großen Andrang. Selbst in der Hochsaison geht es auf den Abfahrten bemerkenswert ruhig zu – ob man vom Gipfel des Eggli elegant ins Tal schwingt oder sich auf dem Tiger Run am Wasserngrat ein wenig wie James Bond fühlt.

Was die Hotellerie betrifft, ist Gstaads Dreigestirn längst etabliert. Das Gstaad Palace thront über dem Hang – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Das Alpina bietet eine zeitgemäßere Interpretation alpinen Luxus. Und dann ist da noch das Ultima Hotel Gstaad, ein vergleichsweise neuer Akteur, der seit seiner Eröffnung im Jahr 2016 Diskretion neu definiert. Weder klassisches Hotel noch privates Chalet, besetzt das Ultima Hotel mit bemerkenswerter Finesse eine reizvolle Position dazwischen.

Das Ultima Hotel Gstaad richtet sich an Gäste, die dezenten Luxus schätzen, und umfasst lediglich 11 Suiten und sechs private Residenzen. Die Innenräume sind vielschichtig gestaltet, ohne je protzig zu wirken: Übergroße Betten, Samtsofas, elfenbeinfarbene Polster und bronzene Kamine schaffen eine Atmosphäre kultivierter Behaglichkeit. Die großzügigen, hochwertig ausgestatteten Badezimmer erinnern an ein Spa, während private Balkone einen Panoramablick auf die Berge bieten.

Was das Ultima Hotel jedoch wirklich auszeichnet, ist sein Service. Ein persönlicher Butler steht rund um die Uhr zur Verfügung, ebenso wie ein privater Chauffeurservice. Das Personal tritt in dezenten Designeruniformen stets makellos auf und bietet einen herzlichen, intuitiven und niemals aufdringlichen Service – eine zunehmend seltene Balance. Ebenso überzeugend ist die Lage. Das Ultima Hotel liegt nur einen kurzen Spaziergang vom Dorfzentrum und zwei Autominuten von den Liftanlagen entfernt und bietet damit mühelosen Zugang zu Gstaads besten Skigebieten. Die Küche des Hotels ist ausgezeichnet, doch auch die Umgebung wartet mit einer außergewöhnlichen kulinarischen Vielfalt auf. Das Olden und das historische Rössli sind ein Muss, während sich im nahe gelegenen Rougemont das Le Cerf befindet. Das Ultima Hotel selbst ist für seine wechselnden Pop-up-Restaurants bekannt; zuletzt war dort das weltweit renommierte Zuma zu Gast. Das Herzstück des Hauses ist die Bar: intim, stimmungsvoll und unverkennbar im Chalet-Stil, wo erfahrene Barkeeper maßgeschneiderte Cocktails kreieren.

Wellness ist ein weiterer Eckpfeiler des Erlebnisses im Ultima Hotel. Der Spa-Bereich verfügt über mehrere Pools, Saunen und Dampfbäder sowie einen übergroßen, im Freien gelegenen Whirlpool aus Holz, in dem die Gäste mit Blick auf schneebedeckte Gipfel und unter mondbeschienenem Himmel entspannen können. Der Fitnessraum ist für ein Haus dieser Größe ungewöhnlich großzügig und mit den neuesten Geräten von Technogym ausgestattet. Das Behandlungsangebot ist umfangreich und wird fachkundig durchgeführt; allein die Massage zählt zu den besten, die ich je erlebt habe. Für Gäste, die einen ganzheitlicheren Ansatz bevorzugen, arbeitet das Ultima Hotel mit Fachleuten aus der Region zusammen und bietet private Einheiten in Yoga, Pilates, Kinesiologie und Klangbadtherapie an.

Im Kern steht die Marke Ultima Collection für maßgeschneiderte Gastfreundschaft und absolute Privatsphäre. Ganz im Sinne dieses Anspruchs ist das Ultima Hotel Gstaad eine außergewöhnliche Wahl, um besondere Anlässe mit Familie und Freunden zu feiern. Es bietet die seltene Kombination aus Fünf-Sterne-Luxus, vollkommener Diskretion und dem Gefühl eines privaten Rückzugsorts in den Alpen.

Ganz nach dem Motto von Gstaad: Worauf warten Sie noch? „Kommen Sie hoch, schalten Sie runter.“

Für einen noch authentischeren Einblick in das Leben in Gstaad lesen Sie unser Interview mit dem „Gstaad Guy“.

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