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Uhr der Woche: Ralph Lauren American Western Watch mit türkisfarbenem Zifferblatt

Uhr der Woche: Ralph Lauren American Western Watch mit türkisfarbenem Zifferblatt

Pioniergeist trifft auf feine Uhrmacherkunst in der neuen Designeruhr mit türkisfarbenem Zifferblatt

Im 19. Jahrhundert bestimmten Cowboys und Viehhirten die Zeit anhand der Sonne, deren glühender Bahn sie über den Himmel folgten. Bei der Nachtwache erfüllten die Sterne denselben Zweck – ebenso wie Lagerfeuer, an deren langsam verglimmender Glut sich das Verstreichen der Stunden ablesen ließ. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen allmählich Taschenuhren nach Art der Eisenbahneruhren in Gebrauch, wobei es sich jedoch um preiswerte, zweckmäßige Zeitmesser für den Alltag handelte.

Der jüngste Neuzugang in Ralph Laurens „American Western Watch Collection“ steht dem in nichts nach. Das Modell der Kollektion mit kissenförmigem Gehäuse erschien erstmals 2018 – dem Jahr des 50-jährigen Markenjubiläums –, doch im vergangenen Jahr feierte eine markante neue Variante Premiere, deren Zifferblatt noch schwärzer war als der dunkle Präriehimmel. Die Edition von 2025 behält die Form des kissenförmigen Gehäuses bei (wahlweise aus Roségold oder Sterlingsilber), präsentiert sich jedoch erneut mit einem überarbeiteten Zifferblatt: Breguet-Zeiger ziehen ihre Kreise über eine wunderschöne türkisfarbene Fläche.

Ralph Lauren ist seit Langem von Türkis fasziniert. Auf der Double RL Ranch des Designers im Südwesten Colorados beherbergt ein Raum eine Sammlung antiker „Concho“-Gürtel – jener muschelförmigen, von Silberschmieden gefertigten Sinnbilder indianischer Handwerkskunst. Erstmals brachte Lauren den blaugrünen Edelstein in den 1980er-Jahren mit einer Reihe von Damenschmuckstücken auf den Laufsteg. Mit diesem neuen Modell (26.500 £) hält Türkis nun zum ersten Mal Einzug in die Western Watch Collection.

Da Lauren einen allzu kräftigen oder leuchtenden Farbton vermeiden wollte, wählte er persönlich die ungefähre Nuance des Steins aus (da es sich um ein natürliches Mineral handelt, wird sich die Farbe jedes Zifferblatts leicht unterscheiden). Die 42 mm großen, von Hand gravierten Gehäuse sind nach wie vor wunderschön – mit floralen Motiven und Zickzacklinien – und werden weiterhin mit größter Sorgfalt im Schmuckviertel von Manhattan graviert.

Nach ihrem kurzen Aufenthalt in New York werden diese Gehäuse an einen klassisch ausgebildeten Metallrestaurator übergeben, der der Uhr durch sorgfältiges Schleifen, Polieren, Lackieren und Wachsen zu ihrer oxidiert wirkenden Patina verhilft.

Für die Armbänder geht es anschließend nach Texas, wo ein Kunsthandwerker aus El Paso die Bänder aus Vachetta-Leder in aufwendiger Handarbeit im Stil eines Concho-Gürtels prägt. Danach werden sie zum Polieren nach Italien geschickt (die gesamte Uhr versprüht internationales Flair: Bei den Indizes wechseln sich römische und arabische Ziffern ab). Den letzten Schliff erhalten die Armbänder durch außergewöhnliche, von Gürtelschnallen inspirierte Schließen mit eigens gegossenen Dornen, die für eine kernige „Americana“-Ästhetik sorgen.

„Der Geist des Westernstils strahlt eine raue Eleganz und Authentizität aus, die die Menschen anspricht“, sagt Lauren anlässlich der Markteinführung. „Die Kombination von Türkis und Edelmetallen zeugt vom reichen Erbe des Kunsthandwerks des amerikanischen Westens – sie verkörpert Aufrichtigkeit und zeitlose Anziehungskraft.“

Das Uhrwerk, das Piaget exklusiv für Ralph Lauren fertigt, ist ebenso sorgfältig gearbeitet. Das Automatikwerk „Kaliber RL514“ verfügt über 26 Lagersteine, eine Gangreserve von 40 Stunden und eine Frequenz von 3 Hz. Es mag Welten von den Feuern und Sternen entfernt sein, an denen sich einst die Wegfinder des Wilden Westens orientierten, doch mit seinem vertikalen Genfer Streifenschliff und der Perlage ist sein Anblick nicht minder faszinierend.

Amerikanische Western-Uhr

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