
Wir präsentieren die neuesten Modelle der Villeret-Kollektion von Blancpain
Mit mechanischer Exzellenz und puristischem Design landet der Schweizer Uhrenhersteller einen Volltreffer und erweitert seine traditionsreichste Kollektion um drei ikonische Modelle ...
- Text von: Jonathan Wells
Blancpain wurde 1735 gegründet und ist die älteste noch bestehende Uhrenmanufaktur der Welt. Doch wo erwachten vor mehreren Jahrhunderten die ersten Zeitmesser der Marke zum Leben? Im kleinen Schweizer Dorf Villeret. Daher trägt die klassischste Kollektion der Marke den Namen dieses geschichtsträchtigen Ortes.
In diesem Herbst erfährt die Villeret-Kollektion eine behutsame Weiterentwicklung. Drei neue Modelle in insgesamt sechzehn Referenzen präsentieren ausdrucksstärkere Zifferblätter, neu interpretierte Details und ein raffiniertes Wechselarmbandsystem. Jedes Design verfeinert die vertraute Formensprache der Kollektion und verleiht ihr zugleich zeitgemäße Vielseitigkeit und Tiefe.



Hinter diesen Neuerungen steht Blancpains ungebrochene Hingabe an die Handwerkskunst. Die Automatikwerke sind aufwendig finissiert, ihre Brücken mit Genfer Streifen und feinen Anglierungen verziert. Eine neue, satinierte und skelettierte Schwungmasse setzt einen modernen Akzent – ein subtiles Zusammenspiel von Tradition und Innovation, das durch den Saphirglasboden sichtbar wird.
Sie führt ein Vermächtnis fort, das 1983 seinen Anfang nahm, als Blancpain die damals kleinste Mondphasenuhr mit vollständigem Kalender vorstellte. Mit ihrer doppelt abgestuften Lünette und ihrem dezent zurückhaltenden Design widersetzte sich diese Uhr dem elektronischen Zeitgeist und bekräftigte den Glauben der Marke an die Kunstfertigkeit und Beständigkeit der mechanischen Uhrmacherei. Der Geist dieses Bekenntnisses lebt fort – verfeinert, neu interpretiert und bis heute in Villeret höchst lebendig.
Die Villeret Ultraplate ist schlicht und klar

Die 40 mm große Villeret Ultraplate vermittelt einen schnörkellosen Überblick über die jüngsten Neuerungen der Kollektion. Sie ist in Edelstahl oder dem oben abgebildeten 18-karätigen Gold erhältlich; das Zifferblatt steht in Opalin oder Goldbraun zur Wahl. Die Zeiger wurden gegenüber den Vorgängermodellen weiter verfeinert und optimiert, während Leuchteinlagen nun sowohl für eine klarere Optik als auch für eine bessere Ablesbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen sorgen.
Auch die Indizes wurden überarbeitet, um die Ablesbarkeit zu verbessern. Die aus 18-karätigem Gold gefertigten römischen Ziffern verfügen über satinierte Oberseiten und polierte seitliche Facetten – eine Verfeinerung, die sich bei allen neuen Villeret-Modellen der Kollektion 2025 wiederfindet. Eine weitere Änderung, die die gesamte Kollektion betrifft: Die traditionelle Ziffer „12“ wurde durch die Buchstaben „JB“ ersetzt (eine weitere Hommage an die traditionsreiche Vergangenheit der Marke und eine Anspielung auf ihren Gründer Jehan-Jacques Blancpain). Ab 10.100 £.
Die Villeret Quantième Complet Phases de Lune besticht durch eine ausdrucksstarke Mondphasenanzeige

Ein weiteres 40-mm-Modell, die Villeret Quantième Complet Phases de Lune, präsentiert eine weitere dezente stilistische Neuerung: ein behutsam überarbeitetes Villeret-Gehäuse. Eine schmalere Lünette, eine größere Krone, ein flacheres Profil und neu gestaltete Bandanstöße verleihen Blancpains traditionellem Design insgesamt eine etwas leichtere Anmutung – ohne dabei im übertragenen Sinne an Gewicht oder Substanz einzubüßen.
Erhältlich in denselben Gehäuse-/Zifferblatt-Farbvarianten wie die Ultraplate, steht hier die überaus ausdrucksstarke Mondphase im Mittelpunkt – mit vergrößerter Öffnung, Keramikscheibe und verschmitzt lächelndem goldenem Mond, der nicht nur satiniert, sondern auch sanft gewölbt ist. Zudem bietet die Uhr eine elegante Möglichkeit, die Kalenderanzeigen jederzeit einzustellen: Unter den Bandanstößen angebrachte Korrektoren, die Blancpain vor zwei Jahrzehnten patentieren ließ und die sich einfach per Fingerdruck bedienen lassen. Ab 15.600 £.
Die Villeret Quantième Phases de Lune

Blancpains kleinerer Villeret-Mondphasenkalender (33,2 mm) erhält in der Kollektion 2025 acht neue Referenzen – vier davon mit diamantbesetzten Lünetten. Diese filigraneren Modelle verfügen zwar nicht über die oben beim Quantième Complet zu findenden Korrektoren unter den Bandanstößen, sondern über herkömmliche Korrektoren am Gehäuserand, doch das neue System mit austauschbarem Armband und austauschbarer Schließe gewährleistet weiterhin ergonomischen Tragekomfort.
Das Herzstück dieses Systems – das erneut bei allen jüngsten Neuheiten zum Einsatz kommt – bilden Armbänder, die mit handwerklichen Techniken und ganz im Zeichen der Tradition gefertigt werden. Die geschmeidigen, von Hand vernähten Armbänder im Sattlerschnitt sind in vier Farbtönen erhältlich – Braun, Honig, beiges Nubuk und Blaugrau – und verfügen über ein strukturiertes, mattes „Barolo“-Finish, das im Laufe vieler Jahre garantiert eine natürliche Patina entwickelt.
Und das leuchtet ein. Denn genau wie die traditionsreiche Marke selbst wird auch Blancpain mit Sicherheit die Zeiten überdauern. Ab 11.800 £.
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