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Meistern Sie die Kunst, einen beeindruckenden Weinkeller einzurichten

Meistern Sie die Kunst, einen beeindruckenden Weinkeller einzurichten

Expertentipps, um Ihre Sammlung aufzustocken, zu ergänzen und zu perfektionieren. Das Expertenteam von Cult Wines verrät, wie Sie Ihre Weinsammlung in diesem Herbst auffrischen und zukunftssicher machen.

Der Sommer ist eine Zeit des Überflusses. Zwischen langen, ausgedehnten Mittagessen, abendlichen Soireen und opulenten Dinnern an Deck dürfte so mancher sorgfältig zusammengestellte Weinkeller bis September mit Freuden geplündert worden sein. Doch mit dem Einzug des Herbstes wächst der Wunsch, die Bestände wieder aufzufüllen: Kühlschränke neu zu bestücken, Weinregale aufzufrischen und für die kommenden Jahreszeiten und Jahre vorzusorgen. So wie man die Garderobe wechselt und Leinen gegen Wolle tauscht, sollten Weinsammler diese Übergangszeit nutzen, um auch ihren Kellern ein neues Gewand zu verleihen.

„Der Herbst ist eine besonders gute Zeit, um den eigenen Weinkeller neu zu bestücken“, sagt Aarash Ghatineh, Chief Revenue Officer bei Cult Wines. „Denn der Markt für erlesene Weine bietet derzeit viele interessante Möglichkeiten – insbesondere, wenn man ältere Weine sammeln oder genießen möchte, die jetzt ihre optimale Trinkreife erreicht haben.“

Mit dem Wechsel der Jahreszeit verändert sich auch der Geschmack. „Kühleres Wetter und das Bedürfnis nach Behaglichkeit lassen die Wahl eher auf kräftigere, vollmundigere Weine fallen“, erklärt Ghatineh. „Und da nun wieder häufiger Dinnerpartys stattfinden, rücken saisonale Kombinationen von Speisen und Wein erneut in den Mittelpunkt.“ Doch wo soll man anfangen?

Jetzt genießen: Saisonale Genüsse

Wer sofortigen Genuss sucht, liegt mit gereiftem Bordeaux genau richtig. „Gereifte Bordeaux-Jahrgänge, insbesondere aus den 1990er-Jahren, befinden sich derzeit in einer hervorragenden Trinkphase“, sagt Tom Gearing, Mitgründer und CEO von Cult Wines. Er weist darauf hin, dass begehrte Namen wie Château Beau-Séjour Bécot, Château Berliquet und Château Haut-Batailley zu erstaunlich fairen Preisen von 25 bis 35 £ pro Flasche zu finden sind: Weine mit großer Herkunft für den Genuss unter der Woche. „Sie sind äußerst sorgfältig und in einem modernen Stil vinifiziert“, sagt er, „und werden sich in den kommenden Monaten hervorragend trinken lassen.“

Er fährt fort: „Mein Tipp: Bei älteren Flaschen mit empfindlichen Korken lohnt sich die Anschaffung eines Durand-Korkenziehers. Er kombiniert einen Ah-So mit einer klassischen Spindel, sodass sich Korken sauber herausziehen lassen, ohne zu zerbrechen.“

Auch im Herbst bietet sich Rioja an, insbesondere der Jahrgang 2011 sowie gereifte Schätze aus den 1990er- und 2000er-Jahren. „Eine Flasche La Rioja Alta Gran Reserva 904 1997 ist beispielsweise für weniger als 60 £ erhältlich“, erklärt Gearing. „Mit einem Alter von fast 30 Jahren ist er ein hervorragendes Beispiel für Reife, Qualität und ein attraktives Preisniveau.“

Auch Burgund rückt mit Beginn der neuen Saison in den Fokus. Die 2012er sind jetzt geschmeidig und trinkreif, während sich die gefeierten 2019er laut Gearing „offen, ausdrucksstark und zugänglich“ präsentieren. Er empfiehlt außerdem, jüngere, reifere Burgunder mit saisonalem Wild zu kombinieren, da die Säure des Weins das Fett ausgleicht.

Und natürlich wird Champagner zum unverzichtbaren Bestandteil des Weinkellers, sobald die Gedanken unweigerlich zur bevorstehenden Festzeit schweifen. Doch welcher eignet sich am besten?

„Wenn Sie einen vollmundigeren, opulenteren Stil bevorzugen“, sagt Gearing, „empfehlen wir Champagner von den Erzeugern Laherte Frères, Cedric Bouchard und Benoît Lahaye.“

Einen Weinkeller aufbauen: Vielfalt, Disziplin und Orientierung

Hermione Egerton-Smith, Senior-Einkäuferin für erlesene Weine bei Cult Wines, betont die Bedeutung eines vielfältig bestückten Weinkellers.

„Ein gut strukturierter Weinkeller sollte verschiedene Regionen, Erzeuger und Stilrichtungen abdecken. Dabei sollten Referenzweine aus der Alten Welt, etwa aus Bordeaux, Burgund und Barolo, neben sorgfältig ausgewählten Namen aus der Neuen Welt stehen, beispielsweise aus Kalifornien, Australien und Chile“, sagt sie. „Chile ist derzeit eine spannende Region, und der Seña 2018 zählt in diesem Jahr bislang zu den zehn meistgehandelten Weinen. Das sorgt für Ausgewogenheit und Widerstandsfähigkeit aus Anlegersicht und vermittelt einen umfassenderen Eindruck davon, was Spitzenwein zu bieten hat.“

Sie plädiert außerdem für einen gestaffelten Ansatz: Renommierte Spitzenweine mit langfristigem Wertpotenzial werden dabei mit Weinen aus erschwinglicheren Preisklassen kombiniert, die „die Möglichkeit bieten, den Stil der Erzeuger umfassender kennenzulernen und dafür sorgen, dass immer etwas zum Genießen bereitsteht, während andere Flaschen reifen“.

„Einer der größten Fehler, den Weinsammler machen, besteht darin, ihre Sammlungen zu einseitig auszurichten“, erklärt Egerton-Smith weiter. „Ein Weinkeller, der sich auf nur eine Region oder einen Erzeuger konzentriert, kann sowohl aus Anlage- als auch aus Genussgründen Risiken bergen. Vielfalt ist wirklich wichtig.“

„Die Beratung durch Experten ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Weinsammlung“, fügt sie hinzu. „Cult Wines unterstützt Anleger beim Aufbau von Portfolios aus erlesenen Weinen, die langfristiges Wachstumspotenzial mit einzigartigen Erlebnissen verbinden.“

CultX, unsere neue Schwesterplattform samt App, bietet Sammlern direkten Zugang zu einem Marktplatz für erlesene Weine – ohne die sonst übliche Mindestinvestition. Ob zum sofortigen Genuss, zur Lagerung im eigenen Weinkeller oder zum Aufbau eines digitalen Portfolios, das sicher und unter optimalen Bedingungen in unserem Zolllager aufbewahrt wird. Und das alles ganz bequem über Ihr Smartphone.“

Ausblick: Investitionsmöglichkeiten

Der Herbst 2025 ist auch für Anleger ein besonders günstiger Zeitpunkt. „Seit dem Markthöchststand Ende 2022 sind die Weinpreise im Durchschnitt um 30 Prozent gefallen“, so Gearing. „Da sich Preise und Markt stabilisieren, bieten sich langfristig orientierten Anlegern und Sammlern hervorragende Gelegenheiten, Schnäppchen zu machen und attraktive Einstiegsmöglichkeiten zu nutzen.“

Man denke nur an Haut-Brion 2021 für unter 250 £, Lafite 2019 für 350 £ oder die Rhône-Ikone Château Rayas für 650 £ – vor wenigen Jahren kostete sie noch über 1.000 £.

Auch weißer Burgunder bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. „Da der Burgundermarkt derzeit eine Korrektur durchläuft, haben Sammler und Investoren die seltene Gelegenheit, sich diese Weine zu attraktiveren Einstiegspreisen zu sichern“, sagt Egerton-Smith. Die Krönung einer Weißweinsammlung ist schließlich der Erwerb eines Le Montrachet Grand Cru.

„Die Montrachet Grands Crus sind die Kronjuwelen des weißen Burgunders“, sagt Egerton-Smith. „Ihre Seltenheit, die Anerkennung der Kritiker und ihr weltweites Prestige machen sie zur absoluten Spitze der Spitzenweine. Jeder von ihnen verleiht dem Chardonnay eine einzigartige Facette, doch gemeinsam verkörpern sie auf vollkommene und unübertroffene Weise, was großer Weißwein sein kann.“

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