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Jesse Burgess’ sechs beste Burgerläden in London

Jesse Burgess’ sechs beste Burgerläden in London

Jesse Burgess von TopJaw hat sich durch so manchen Burger in der Hauptstadt probiert. Hier verrät er seine sechs besten Burger-Adressen – und was man dort bestellen sollte.

Als Moderator von TopJaw streift Jesse Burgess seit Jahren durch die Straßen der britischen Hauptstadt und befragt Spitzenköche und prominente Feinschmecker nach ihren Lieblingsadressen in London. Eine Frage, die bei Gästen (und Kommentatoren) oft leidenschaftliche Reaktionen hervorruft, lautet: „Wo gibt es den besten Burger?“ Hier stellen wir diese Frage nun Jesse selbst und übertragen ihm die schwierige Aufgabe, seine liebsten Burgerläden in London auszuwählen …

Dove

Die Rückkehr des wuchtigen Steakhouse-Burgers. Laut dem stets wortgewandten Küchenchef Jackson Boxer werden für den Burger Fleischabschnitte und Reststücke verwendet, weshalb pro Service nur 10 Burger erhältlich sind. Schwer zu bekommen, exklusiv und köstlich, aber KEIN Marketingtrick (wie man mir versichert). Das überaus dicke, rare gebratene und himmlisch saftige Patty besteht aus hochwertigem Rindfleisch, das sonst im Suppentopf gelandet wäre. Darauf kommen junger Gorgonzola und in Champagner geschmorte Zwiebeln, serviert in einem hausgemachten Kartoffelbrötchen. Einer für zwei Personen reicht völlig aus. Augen schließen und ins Nirwana eintauchen … wenn man das Glück hat, einen zu ergattern. Prätentiös? Vielleicht. Den Kampf ums Brötchen wert? Absolut.

Dove

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Lagom

Elliot Cunningham ist ein Meister des Feuers und bereitet all seine köstlichen Speisen auf ursprüngliche Art über einem einzigen großen Feuer zu. Einen Burger macht er scheinbar mit links, doch wie all seine Gerichte ist auch dieser außergewöhnlich. Früher verwendete er Ziegenfleisch, heute jedoch meist eine Mischung aus trocken gereiftem Rindfleisch mit einem verlockend hohen Fettanteil von 40 %. Das Patty belegt er mit Dill-Senf-Mayonnaise und amerikanischem Diner-Käse und serviert es in einem speziellen Milch-Kartoffel-Brötchen, dessen Lieferant streng geheim gehalten wird und nur drei Streetfood-Anbietern bekannt ist … Der Lagom Burger ist der Burger, den Burgerköche selbst wählen würden.

Lagom

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„Bleecker ist für mich wie ein alter Freund, der es immer wieder schafft, dich glücklich zu machen.“

Bleecker

Eine der drei Marken, die das Glück haben, sich die besten Sesambrötchen der Stadt gesichert zu haben, ist Bleecker. Für mich ist Bleecker wie ein alter Freund, der einen immer wieder glücklich macht. Zan Kaufman ist ein wunderbarer Mensch, der sein Leben als Unternehmensanwalt an den Nagel hängte, um die Londoner Burgerszene zu dem zu machen, was sie heute ist. Rindfleisch seltener Rassen aus Weidehaltung, 30 Tage trockengereift – doch ich glaube, ein Großteil des Geheimnisses liegt in Bleeckers unverkennbarer Gewürzmischung … mein Gott, ist die gut. Wenn Crunchy Nut Cornflakes siebenstellige Summen dafür ausgegeben hat, den perfekten Zucker-Glückspunkt zu finden, dann hat Bleecker das salzige Gegenstück dazu perfektioniert. Mit einem Burger von Bleecker kann man einfach nie – und ich meine NIE – etwas falsch machen.

Bleecker

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Black Bear Burger

Bei Burgern neige ich zum Purismus – in der Zeit der turmhohen Burger war mir immer etwas unwohl zumute, als Köche darum wetteiferten, wie viel sie zwischen zwei Brötchenhälften quetschen konnten, wie bei einer fettigen Partie wackeligem Jenga: Zwiebelringe, Chili con Carne, frittierter Mozzarella, Waffeln, Spiegeleier und so weiter, alles hineingestopft. Bei Burgern ist Einfachheit das A und O … ABER eine Ausnahme von dieser Regel lasse ich gelten: den Burger von Black Bear Burger. Küchenchef Stu Downs hat einen phänomenalen „Brisket Burger“ kreiert, bei dem zwölf Stunden lang in Bier geschmorte Rinderbrust mit einem Patty aus Dry-Aged-Rindfleisch, rosa eingelegten Zwiebeln und Knoblauchmayonnaise kombiniert wird. Das, meine Freunde, sind die besten 14 £, die man ausgeben kann. Punkt. Wisst ihr was? Ich hole mir heute Abend einen – ich habe schon viel zu lange daran gedacht.

Black Bear Burger

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„Im Grunde ist er ein echter Cheeseburger – so wie der Ferrari 355 ein echter Sportwagen ist: nichts Überflüssiges, nichts Kompliziertes, und doch sorgt er für ein Kribbeln.“

Canal

Das jüngste Lokal in dieser Runde. Der gebürtige New Yorker Koch Adrian Farina wollte einen „Table Burger“ auf die Speisekarte setzen – kein Hauptgericht, aber zu üppig für eine Vorspeise. Stattdessen ist dieser Burger als zusätzliches Gericht zum Teilen gedacht – ein Konzept, das ganz nach meinem Geschmack ist. Im Grunde ist er ein echter Cheeseburger, aber so, wie der Ferrari 355 ein echter Sportwagen ist: nichts Überflüssiges, nichts Kompliziertes und dennoch sorgt er für ein Kribbeln. Ein ordentlich dickes Patty von HG Walter mit satten 50 % Fettanteil, so blutig wie möglich serviert, umhüllt von Schmelzkäse nach Diner-Art, gehackten Gewürzgurken für zusätzlichen Biss und eingebettet in ein Kartoffelbrötchen von Martin’s. Einer der besten Burger Londons, kreiert von einem New Yorker – welch Überraschung.

Canal

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MEATLiquor

In unserem allerersten Topjaw-Video im April 2015 besuchten wir MEATLiquor, und ich war hin und weg. Der Laden war exzentrischer als Richard E Grant. Allein der Gang zur Toilette war ein unvergessliches Erlebnis. Ihr legendärer Burger, der Dead Hippie, stand und steht dem in nichts nach. Er ist in der Gastronomie äußerst beliebt und besteht aus zwei in Senf gebratenen Rindfleisch-Patties, amerikanischem Käse, fein geschnittenem Salat, Gewürzgurken, gewürfelten weißen Zwiebeln und natürlich ihrer „Dead Hippie“-Sauce – was genau darin steckt, wird ebenso streng geheim gehalten wie beim Big Mac. Der Dead Hippie ist eine saftige, würzige Angelegenheit: Schließt man die Augen, könnte man schwören, man sei zufällig im besten Diner des Mittleren Westens der USA gelandet.

MEATLiquor

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Mehr von Jesse gibt es in seiner Rezension über das Kinkally in Fitzrovia …

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