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Jack Carlson ist der Chefarchäologe der Herrenmode

Jack Carlson ist der Chefarchäologe der Herrenmode

Der Kreativdirektor von J. Press über die Kennedys, Kooperationen – und die seltsame Welt falscher Ivy-League-Lacrossespieler

Jack Carlson sagt, er wäre Historiker geworden, wenn er nicht Kleidung entwerfen würde. Das Schöne an seiner Tätigkeit bei J. Press ist, dass er beides miteinander verbinden kann. Dieses Unternehmen wird – um ein Zitat von F. Scott Fitzgerald zu bemühen, der mit ziemlicher Sicherheit seine Blazer trug – „unablässig in die Vergangenheit zurückgeworfen“. J. Press wird nächstes Jahr 125 Jahre alt, und es gibt nur wenige Marken, deren reiche Geschichte in der Gegenwart so lebendig fortbesteht. Ein Yale-Absolvent aus den 1950er-Jahren, der durch die Zeit reist, würde sich sofort wie zu Hause fühlen, wenn ihn sein Wurmloch in der Filiale in New Haven absetzte: die Oxford-Hemden mit Button-down-Kragen, die Sack Suits, die „Shaggy Dog“-Pullover, die gestreiften Krawatten. Wie er bald feststellen würde, ist die Welt da draußen nur selten so beruhigend vertraut.

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