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Bislang ist die Pressetour zu „Nosferatu“ eine Roadshow exzellenter Anzüge (und mehr)

Bislang ist die Pressetour zu „Nosferatu“ eine Roadshow exzellenter Anzüge (und mehr)

Die Jungs aus dem Film stimmen sich auf den Kinostart des Psychothrillers am ersten Weihnachtsfeiertag ein

Während die meisten Menschen in der Vorweihnachtszeit langsam zur Ruhe kommen und Geschenke sowie Lebensmittel für den großen Tag besorgen, sind Stars wie Nicholas Hoult, Aaron Taylor-Johnson und Bill Skarsgård zum Jahresende noch einmal auf Werbetour für ihren neuesten Film Nosferatu, der ebenfalls am 25. Dezember in die Kinos kommt. Der Film unter der Regie von Robert Eggers gilt als einer der größten Kinostarts des Jahres, ist eine Neuverfilmung des gleichnamigen Werks von 1922 und erzählt Bram Stokers Dracula neu.

Und wie bei allen großen Blockbustern hat die Besetzung, bestehend aus den drei bereits erwähnten Schauspielern sowie Emma Corrin, Lily-Rose Depp und Willem Dafoe, eine umfangreiche Pressetour gestartet, um für den Film zu werben. Den Auftakt machte Berlin, die Techno-Metropole der dunklen Clubs und langen Nächte – und damit ein überaus passender Ausgangspunkt für die Pressetour zu einem Film über Draculas Treiben. Und dort wurde uns klar, dass uns eine gigantische Tour mit wirklich tollen (wenn auch sehr düsteren) Outfits bevorsteht.

Und passend zum Gothic-Drama war in der Stadt, die wirklich niemals schläft, Schwarz die Farbe des Abends. Aaron Taylor-Johnson, der in dem Film einen Vampirjäger spielt, trug einen grauen Nadelstreifen-Zweiteiler von Giorgio Armani und darunter einen dem Wetter angemessenen Rollkragenpullover. An seinem Handgelenk blitzte eine Uhr von Omega. Nicholas Hoult, der im Film den leidgeprüften Thomas Hutter verkörpert, schlüpfte in einen schwarzen Mantel aus Wolle und Mohair mit Schalkragen, dazu eine schwarze Hose und ein Paar Derbys – alles von Dior. Es war jener typisch lässige Look, den wir an Hoult so lieben: leger geschnitten, an genau den richtigen Stellen locker fallend, und zu seinem schwarzen Hemd aus einer Seidenmischung verzichtete er auf eine Krawatte. Skarsgård wiederum, der die Hauptrolle des Antagonisten Graf Orlok alias Dracula höchstpersönlich übernimmt, trug einen kastig geschnittenen schwarzen Anzug mit einem schlichten weißen T-Shirt darunter.

Am nächsten Tag zog die Roadshow weiter nach London, wo es ähnlich gute (wenn nicht sogar bessere) Gothic-Looks zu sehen gab. Am Leicester Square trug Skarsgård mit Unterstützung seines Stylisten Harry Lambert als einer der ersten prominenten Männer einen der grandiosen Saint-Laurent-Anzüge aus der Herbst-/Winterkollektion 2024, mit denen Anthony Vaccarello Anfang des Jahres alle Behauptungen widerlegte, die klassische Schneiderkunst sei tot. Groß, oversized, zweireihig und ganz im Stil von Yves Saint Laurent selbst – das ist der Anzug des Jahres. Bösewicht-Charme à la American Psycho. „Es war das erste Mal, dass ich mit Bill zusammengearbeitet habe“, erzählte uns Lambert nach der Premiere. „Die dezente Silhouette war eine Anspielung auf den Film, wirkte formell, und das verlängerte Sakko fühlte sich frisch und zugleich klassisch an. Es sah an Bill einfach wunderschön aus und passte perfekt zur Stimmung und Energie des Films.“

Neben ihm setzte Nicholas Hoult – der kürzlich auf der Pressetour zu Juror #2 bereits mit seinen Anzügen und Lederkrawatten von Bottega Veneta beeindruckt hatte – diesmal auf einen etwas helleren Look und trug einen grauen, gemütlich wirkenden Anzug. Er war leicht oversized geschnitten und versprühte einen Hauch von Vintage, als hätte er direkt vom Filmset stammen können. Wie Skarsgård setzte auch Hoult ganz klassisch auf eine Krawatte (was würden wir nur für einen Blick in diesen Whatsapp-Chat vor dem roten Teppich geben!). An seinem Handgelenk trug er eine Uhr von Jaeger Lecoultre – er ist bereits seit Langem Markenbotschafter.

Willem Dafoe trug ganz in Schwarz einen Strickpullover mit Reißverschluss und bedrohlich wirkendem Ausschnitt. Der bereits erwähnte Eggers, der Mann hinter dem gesamten Film, stimmte sich derweil mit den Schauspielern ab und trug einen schwarzen Anzug mit Rollkragenpullover. Selbst David White, der renommierte Maskenbildner von „Nosferatu“, schloss sich mit einem dunklen Anzug und Schal an.

Wir haben uns inzwischen daran gewöhnt, dass Schauspieler:innen (siehe die Besetzungen von Wicked, Barbie und Dune) auf dem roten Teppich ihre Filmfiguren cosplayen, was mitunter etwas ermüdend sein kann. Doch hier – wenn man auch die weiblichen Ensemblemitglieder Emma Corrin (in einem wallenden McQueen-Look mit der ganzen Dramatik eines Historienfilms) und Lily-Rose Depp dazunimmt – greift die Besetzung die düsteren, gotischen Töne des Films auf, ohne sich tatsächlich so zu kleiden, als wolle sie einem ein Stück aus dem Hals beißen.

Lesen Sie jetzt ein Interview mit Aaron Taylor-Johnson über Nosferatu

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