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Anreise – unser Leitfaden für Privatflüge

Anreise – unser Leitfaden für Privatflüge

Von der richtigen Fachsprache bis zur stilvollen Anreise – das sollten Sie wissen, bevor Sie Ihren nächsten Privatjet chartern …

Da das Interesse an Privatjet-Charterflügen auf Abruf stetig wächst, ist es wichtiger denn je, die richtige Jet-Etikette zu beachten – oder, wie wir sie gerne nennen, die „Jetiquette“. Ganz gleich, ob Sie diesen Winter von Insel zu Insel durch die Karibik reisen, Kurs auf die wärmeren Gefilde der Balearen nehmen oder sich auf die Pisten der Alpen vorbereiten: Privat und auf Abruf zu fliegen ist für einen stilbewussten Gentleman die einzig angemessene Art zu reisen. Doch wie jeder Luxus bringt auch dieser einige unausgesprochene Regeln mit sich. Wir haben mit verschiedenen Markenpartnern gesprochen, von VistaJet bis zum Farnborough Airport, und unsere Jetiquette-Tipps für Ihre Reisen zusammengestellt.

1. Was in der Luft passiert, bleibt in der Luft.

So wie das Seerecht die Meere regelt, regelt das Luftrecht den Himmel. Von allen ungeschriebenen Regeln der Jetiquette ist dies vielleicht die wichtigste: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Wer jedoch Geheimnisse einer Party im Privatjet ausplaudert, sollte nicht mit einem Rückflug rechnen.

2. Kenne den Jargon.

Sprechen Sie nicht davon, „einen Jet zu nehmen“. Sagen Sie, Sie würden „einen Flug organisieren“. „YOM“ steht für das Baujahr. Wenn Fluggäste von „Refurb-Daten“ sprechen, meinen sie damit den Zustand der Innenausstattung und des Äußeren sowie den Zeitpunkt der letzten Modernisierung. Auch die „Sitzkonfiguration“ ist wichtig: Bei manchen Flugzeugen wird zwar angegeben, dass sie sechs Personen Platz bieten, wirklich bequem sind sie aber nur für drei oder vier.

3. Auf das richtige Timing kommt es an.

Das Schöne an Privatjets ist, dass sie sich nach Ihrem Zeitplan richten; Sie müssen nicht zwei Stunden früher am Flughafen sein. Kommen Sie einfach 20 Minuten vorher – gerade rechtzeitig, um sich einen Kaffee zu holen und vom Piloten begrüßt zu werden.

4. Kleiden Sie sich stilvoll.

Sie fliegen in einem Privatjet und sind nicht auf einer Pyjamaparty. Am Privatjet-Terminal verkehren die Wirtschaftselite und weltberühmte Persönlichkeiten – eine gute Gelegenheit, mit interessanten Menschen in Kontakt zu kommen. Denken Sie daran: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

5. Achten Sie auf Nebenkosten.

In jedem Vertrag für einen Privatjet finden Sie eine Klausel zu möglichen Zusatzkosten. Einige davon, etwa für das Catering, sind zu erwarten; andere, wie Reinigungs- oder Enteisungsgebühren, können überraschend sein, wenn Sie zum ersten Mal einen Privatjet chartern. Wenn Sie beispielsweise mit einem stark haarenden Haustier oder einem starken Raucher fliegen, können Ihnen Reinigungskosten in Rechnung gestellt werden.

6. Gepäck.

Ein großer Vorteil von Privatflügen besteht darin, dass Sie in der Regel Ihr gesamtes Gepäck mit an Bord nehmen können. So vermeiden Sie die Warteschlangen am Zielflughafen. Das Fassungsvermögen variiert jedoch: Eine Cessna Citation Mustang eignet sich zwar ideal für Flüge zu Geschäftsterminen, bietet aber nicht genug Platz für die Skiausrüstung einer Woche in Courchevel.

7. Ruhe bewahren (und einen Billecart-Salmon-Jahrgangschampagner trinken).

Privatjets sind anders konstruiert als Verkehrsflugzeuge, wobei der auffälligste Unterschied ihre Größe ist. Auch wenn das manche verunsichern mag, ist in diesem exklusiven Club kein Platz für nervöse Fluggäste. Wenn enge Räume oder Turbulenzen Sie also nervös machen, empfehlen wir Ihnen ein oder zwei Gläser Jahrgangschampagner.

Für einen genaueren Einblick in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Privatluftfahrt zeigt Textron Aviation heute, wie Luxusreisen neu definiert werden.

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