Herumalbern
„Wenn man in einen Moke steigt, hat man die Lizenz zum Spaßhaben – und das ist wirklich etwas ganz Besonderes.“
- Text von: Rory FH Smith
Der Moke zählt zu den kurioseren Autos der Automobilgeschichte. Ursprünglich als Militärfahrzeug konzipiert, erwies er sich dort als Fehlgriff. Doch der winzige Flitzer wurde unverhofft zum Kultklassiker, als ihn in den 1960er-Jahren der Jetset und barfüßige Strandbesucher für sich entdeckten und seinem unbeschwerten Charme sowie seiner Eignung für ein Leben in der Sonne verfielen. Doch wie jeder Star, der etwas auf sich hält, hat auch der Moke in letzter Zeit eine Verwandlung durchgemacht. Kurz vor seinem 60. Geburtstag wurde er, wenn man so will, einer umfassenden und wohltuenden Schönheitskur unterzogen, um ihn auf seine elektrische Rückkehr ins Rampenlicht vorzubereiten.
„Was auch immer wir tun, der Moke wird immer der Moke bleiben“, betont Nick English, der neue Vorsitzende von Moke International – dem Unternehmen hinter der neuen Generation des Strandbuggys. „Wir sind hier die Hüter einer ganz besonderen Marke. Wir wollen das Design nicht revolutionieren.“