„Er sollte sich wahrscheinlich ins Wall Game stürzen“, beginnt ein OE und spielt damit auf jene seltsame Sportart beziehungsweise jenes kodifizierte Regelwerk an, das sich am besten als Rugby beschreiben lässt, das direkt an einer Backsteinmauer gespielt wird. „Es ist eine ziemlich gute Grundlage für alles, was er danach angeht. Die Regeln sind undurchsichtig, das Geschehen ist langweilig, alles ist ein ziemliches Durcheinander – und am Ende lässt sich unmöglich sagen, wer gewonnen oder verloren hat.“ Der ehemalige Eton-Lehrer Oliver Van Oss äußerte sich einst ähnlich und schrieb 1982, das Spiel „bietet die perfekte Vorbereitung auf die spätere Arbeit in Vorständen, Ausschüssen, königlichen Kommissionen und Leitungsgremien. Das Unbewegliche und das Unaufhaltsame befinden sich in vollkommenem Gleichgewicht. Nichts geschieht, und es scheint unwahrscheinlich, dass jemals etwas geschehen wird. Dann gerät die Situation für etwa zwei Sekunden in Bewegung. Wenn man seine Chance nutzen kann – und vielleicht gibt es keine zweite –, ist der Sieg errungen.“ (Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang vielleicht, dass der ehemalige Premierminister Boris Johnson ein Spitzenspieler war.)
„Und doch hat man bei alledem das Gefühl, dass solche albernen Institutionen trotzdem wichtig sind“, sagt unser Vertrauter. „Oder gerade weil sie albern sind.“ Am Abend vor dem alljährlichen Spiel veranstaltet eine der Mannschaften ein üppiges Festmahl, bei dem sie auf Logie Leggatt anstößt, eine Legende des Sports, die 1917 in Flandern fiel. „Es heißt, er sei mit seinem Wall-Game-Schal gestorben.“