
Uhr der Woche: Die neue Omega Planet Ocean
Omega präsentiert in Miami die vierte Generation der legendären Seamaster-„Planet Ocean“-Kollektion – 20 Jahre nach deren ursprünglicher Markteinführung
- Text von: Harry Jarman
Omega ist ein Urgestein unter den Taucheruhren. Die Unterwassertradition der Marke reicht bis ins Jahr 1932 zurück, und mit der Seamaster 300m hat sie die vielleicht ultimative Taucheruhr geschaffen – ein Modell, das sowohl 007 als auch Prinz William tragen, wobei nichts darauf hindeutet, dass es sich bei ihnen um ein und dieselbe Person handelt. Diese Woche hatten wir das Glück, einen Blick auf den neuesten Zeitmesser aus Omegas Taucheruhrenfamilie werfen zu können. Und sagen wir es so: Die Zukunft ist leuchtend – die Zukunft ist orange.
Das Design
Betrachtet man die Taucheruhren von Omega im Überblick – von den 1950er-Jahren bis heute –, wird deutlich, dass die Designer der Marke die reiche DNA der Modelllinie stets respektiert und durch subtile Bezüge und Anklänge eine Verbindung zwischen den Generationen geschaffen haben. Die neuesten Modelle greifen teilweise die 1970er-Jahre auf: Ihr kantiges, markantes Gehäuse erinnert auf gewisse Weise an die legendären Automobile jener Zeit und wirkt dennoch vollkommen zeitgemäß.
Jede neue Planet Ocean hat einen Durchmesser von 42 mm – genau wie die Originalmodelle aus dem Jahr 2005, präsentiert sich nun jedoch in einem deutlich schlankeren Gehäuse. Möglich wird dies durch das flache Saphirglas auf der Vorderseite, wodurch sich die Höhe von Gehäuse und Lünette auf 13,79 mm reduziert – gegenüber 16,1 mm bei den Modellen der dritten Generation.
Das eigentliche Gehäuse besteht aus einer zweiteiligen Edelstahlkonstruktion mit einem Innenring aus Titan. Abgerundet wird es durch mattschwarze Zifferblätter mit weiß oder mattorange lackierten beziehungsweise rhodinierten arabischen Ziffern. Bemerkenswert ist, dass Omega bei diesem Modell auf das Heliumauslassventil verzichtet hat, was zu dem neuen, schlankeren Profil beiträgt.
The new bracelets, meanwhile, have taken influence from the 1960s and 1970s models. They are more angular than the 3rd generation iterations, and are adjustable to six positions, as well as being equipped with Omega’s extra diver extension.
Das verschraubte Gehäuseboden besteht aus Titan Grade 5 und verleiht der Uhr eine ebenso edle wie robuste Anmutung. Sein Design zeichnet sich durch einen gewellten Rand und das Omega-Seepferdchen-Emblem aus – eine Hommage an das Engagement der Marke für die Ozeane. Omega unterstützt derzeit weltweit Projekte zur Rettung und zum Schutz von Seepferdchen.
Das Uhrwerk
Angetrieben wird der Zeitmesser vom OMEGA Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8912 – demselben leistungsstarken Uhrwerk, das bereits in der beeindruckenden Ultra Deep Linie der Marke zum Einsatz kam. Das Automatikwerk bietet eine großzügige Gangreserve von 60 Stunden und erfüllt zugleich die strengen Anforderungen an Präzision, Leistung und Magnetfeldresistenz, die das METAS, die führende Schweizer Instanz für chronometrische Exzellenz, festgelegt hat. Kurz gesagt: Ingenieurskunst auf höchstem Niveau, elegant zum Ausdruck gebracht.
Die Orange
Ein Aspekt der Uhr, den die Marke besonders hervorheben wollte, war die orangefarbene Keramik. Aufgrund der damit verbundenen chemischen Eigenschaften und Verfahren sei es äußerst schwierig gewesen, den Farbton exakt zu treffen. CEO Raynald Aeschlimann erklärte, dass mehr als 20 Versuche nötig waren, um diesen Farbton genau richtig hinzubekommen. Aus diesem Grund sind die Omega-Modelle etwas teurer als die blauen und schwarzen Modelle. Zudem heben sie sich auf wunderschöne Weise von der Masse ab.

Unsere Einschätzung
Wir sind überzeugt. Omega ist es gelungen, dem Erbe der Planet Ocean und der Seamaster großen Respekt zu zollen und zugleich zahlreiche subtile Änderungen vorzunehmen, die in ihrer Gesamtheit einen enormen Unterschied bewirken. Man muss diese Uhr am Handgelenk tragen, um zu erkennen, wie eigenständig und gelungen das Endergebnis ist. Natürlich wird sie nie so vielseitig sein wie ihre Schwester, die Seamaster 300M, denn zu einem Anzug lässt sie sich nicht wirklich tragen. Wer jedoch eine lässige, robuste Sportuhr fürs Wochenende sucht, trifft mit der orangefarbenen Seamaster „Planet Ocean“ eine ausgesprochen coole Wahl.
Die Details
- Preis: Das orangefarbene Modell kostet mit Stahlarmband 8.000 £ und mit Kautschukarmband 7.400 £. Das blaue und das schwarze Modell kosten mit Stahlarmband 7.700 £ und mit Kautschukarmband 7.200 £.
- Durchmesser: 42 mm
- Dicke: 13,79 mm
- Bandanstoß zu Bandanstoß: 47,5 mm
- Gehäusematerial: Edelstahl, Titan Grad 5 mit Keramik
- Zifferblattfarbe: Mattschwarze Zifferblätter mit mattweiß oder mattorange lackierten arabischen Ziffern
- Indizes: Rhodinierte Indizes mit weißer Super-LumiNova-Leuchtmasse (blaue Emission), Markierungen im Transferdruckverfahren in Weiß aufgebracht
- Leuchtmasse: Weißes Super-LumiNova mit blauer Leuchtfarbe für Stunden- und Sekundenzeiger (passend zu den Indizes) sowie grüner Leuchtfarbe für den Minutenzeiger (passend zum Leuchtpunkt auf der Lünette)
- Wasserdichtigkeit: 600 m
- Armband: Metallarmband: poliert und gebürstet, patentiertes OMEGA Armband mit Schraub- und Stiftsystem sowie patentierter, ausziehbarer OMEGA Faltschließe mit Zahnstangen- und Drückersystem und zusätzlicher Taucherverlängerung
- Kaliber: Omega Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8912
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