
TUDOR's boldest move yet takes to the grid
Während die Krone der F1-Zeitmessung weitergereicht wird, weicht Tradition dem Carbon – und läutet eine neue Ära tragbarer Motorsporttechnik ein. Doch wird sie bleibenden Eindruck hinterlassen?
- Text von: Archie Rutland
Die Formel 1 pflegt eine lukrative Beziehung zu den renommiertesten Uhrenherstellern der Welt, seit der in der Schweiz geborene Rennfahrer Jo Siffert Ende der 1960er-Jahre erstmals eine Heuer Autavia über dem Ärmel seines Rennoveralls trug. Als bescheidener Held aus der Arbeiterklasse inspirierte er Steve McQueens Figur im Film „Le Mans“ von 1971. Siffert brachte damit zwei Welten zusammen, die beide von Präzision besessen sind und nach Perfektion streben.


In diesem Jahr gab die Formel 1 einen rekordverdächtigen Sponsoringvertrag mit LVMH im Wert von einer Milliarde Euro über die nächsten zehn Jahre bekannt. Damit kehrte Tag Heuer als offizieller Zeitnehmer der Formel 1 und Titelsponsor des Großen Preises von Monaco zurück. Während Rolex somit auf absehbare Zeit nicht mehr an der Rennstrecke präsent sein wird, tritt die Schwestermarke Tudor erstmals als Partner des Teams Racing Bulls in Erscheinung – mit den aufstrebenden Fahrern Liam Lawson und Isack Hadjar im Cockpit.

A history steeped in racing tradition and motorsport heritage, stretching back as far as the 1950s, this is a world Tudor is wholly familiar with. And to celebrate its latest partnership and F1 debut, the “Carbon 25” is a fitting reflection of the Bulls car itself, represented in just 2,025 movements. The special edition Black Bay chrono, uniquely encased in its super lightweight carbon fibre body and secured via its tyre-esque wrist strap, features a “racing white” domed dial and hallmark diver snowflake hands.


Während die Racing Bulls derzeit um die Krone im Mittelfeld kämpfen, blicken ihre Fans über die etablierten, finanzstarken Teams hinaus, die die obere Hälfte der Startaufstellung (und das Rampenlicht) dominieren. Rebellisch, experimentierfreudig – und ein wenig unberechenbar –, aber dennoch mit Siegermentalität und modernster Technik unter der Haube, passt ihr Teamgeist perfekt zu Tudors Motto „Born to Dare“.


Dank Netflix und den sozialen Medien hat eine neue Generation von Fans den Sport für sich entdeckt. Eine Zielgruppe, die sich eher von der zurückhaltenden Marke Tudor angesprochen fühlt als von ihrer traditionsbewussten Schwestermarke. Beide mögen dieselbe DNA teilen, doch Tudor ist ganz bewusst keine Rolex. Die nächste Generation von Uhrenliebhabern ist für Außenseiter gemacht – für jene, die Vertikalkupplungen von Schalträdern unterscheiden können – und hat wenig übrig für die Unpraktikabilität einer Schließe aus Roségold. Stattdessen schätzt sie Fortschritt, hinterfragt die Daten und findet einzigartige, unkonventionelle Wege, sich auszudrücken.

In an age where image is everything, it’s refreshing to see a watch brand and a race team going against the grain and celebrating what this sport is really about. The partnership between Tudor and Racing Bulls might seem unconventional—but that’s exactly what makes it compelling.
Jo Siffert wasn’t a world champion, nor was he born into wealth, but he commanded the respect of his peers through his authentic racing style—on the grid, and in the paddock.
This is a union built not on legacy and tradition, but on the belief that precision, grit, and quiet confidence still matter—on the track, and on the wrist. Now, all eyes are on whether this bold new vision can leave its mark on the tarmac.
Die Black Bay Chrono Carbon 25 ist ab 6.260 £ erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf der TUDOR-Website.


