
Tommy Hilfiger Eyewear sticht mit dem United States SailGP Team in See
Tommy Hilfiger schlägt mit einer mehrjährigen Partnerschaft mit SailGP einen neuen Kurs ein
- Text von: Zak Maoui
Eine angeborene Leidenschaft für den Segelsport hat die Designphilosophie des amerikanischen Designers Tommy Hilfiger maßgeblich geprägt. Ein Blick auf eine beliebige seiner saisonalen Kollektionen genügt, um zu erkennen, dass er sich von Sportuniformen und deren Gestaltungsprinzipien inspirieren lässt. Maritime Streifen, übergroße Poloshirts wie geschaffen für das Leben auf See und Windjacken im klassischen Hilfiger-Rot, -Weiß und -Blau sind seit der Gründung der Modemarke feste Bestandteile ihrer Kollektionen. Diese Leidenschaft führte fast zwangsläufig dazu, dass Hilfiger sich 2003 offiziell dem Regattasegeln zuwandte. „Das offene Wasser und der Yachting-Lifestyle haben schon immer ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer vermittelt“, so Hilfiger. „Seit den frühen 90er-Jahren fangen unsere Kollektionen den Geist des Meeres ein, greifen maritime Einflüsse auf und verbinden entspanntes, vom Segelsport inspiriertes Design mit zeitlosem Preppy-Stil. Diese Kollektion ist eine Hommage an diese Leidenschaft – eine moderne Interpretation unseres nautischen Erbes, die dem Pioniergeist der Marke treu bleibt.“
This year Hilfiger took his admiration for those who sail the high seas competitively to another level when he announced that his namesake brand would become the official lifestyle apparel partner of the U.S. SailGP Team. This has not only included dressing the team, which includes the likes of Taylor Canfield, Mac Agnese, Mike Buckley and Peter Kinney, but also creating innovative, high-performance eyewear through the Tommy Hilfiger Eyewear division.
Auch wenn SailGP vielleicht nicht so bekannt ist wie etwa die Formel 1, ist die Rennserie doch eine ziemlich große Sache und gewinnt zunehmend an Dynamik. Gentleman’s Journal sprach vor dem großen SailGP-Rennen an diesem Wochenende im britischen Portsmouth mit Canfield und Buckley über ihre Hauptberufe, die Tücken des Wettkampfs und natürlich die Partnerschaft mit Tommy Hilfiger.
Gentleman's Journal: Wie sind Sie zum Segeln gekommen? Was hat Sie dazu bewogen, Ihren heutigen Beruf zu ergreifen?
Mike Buckley: Während meiner Schulzeit an der Tabor Academy kam ich zum Regattasegeln. Sobald ich damit angefangen hatte, war ich Feuer und Flamme. Ich habe es schon immer geliebt, mich im Sport mit anderen zu messen, und Regattasegeln bot für mich die perfekte Balance. Ich finde es großartig, dass das Meer unser Spielfeld ist und man ständig gegen die Naturgewalten ankämpft!
Taylor Canfield: Ich kam schon in sehr jungen Jahren zum Segeln. Ich bin auf den Amerikanischen Jungferninseln aufgewachsen, wo das Segeln einen großen Teil des Lebens ausmacht und tief in der lokalen Kultur verwurzelt ist. Mein Vater (Bill Canfield) ist ebenfalls Segler und hat sich schon immer sehr für den Sport eingesetzt. Seit ich denken kann, war ich immer auf einem Boot. Schon in jungen Jahren nahm ich an Regatten teil, und meine Begeisterung für den Sport wuchs von Jahr zu Jahr. Für mein Studium zog ich in die USA, wo ich für das Boston College Regatten segelte. Von dort aus stieg ich in den professionellen Match-Race-Sport und die World-Tour-Regattaserien ein. Der Segelsport war schon immer Teil meines Lebens, und mir war klar, dass er es in irgendeiner Form auch bleiben würde. Ich segle jedoch vor allem, weil ich diesen Sport wirklich liebe. Ich liebe die Intensität des Match Racings – es ist wie Schach auf dem Wasser. Von Natur aus bin ich sehr analytisch und ehrgeizig.
Auch die Möglichkeit, die Amerikanischen Jungferninseln zu vertreten, erfüllt mich mit großem Stolz. Ich möchte den Menschen zeigen, dass Segler aus jedem Land kommen können, ganz gleich, ob es groß oder klein ist. Ich bin sehr stolz auf meine Herkunft und äußerst dankbar für meine Wurzeln.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit am besten?
Buckley: Der Wettbewerb.
Canfield: Es gibt nichts Vergleichbares, als auf dem Wasser zu sein und allein von der Kraft der Natur angetrieben zu werden. Keine Motoren. Nur du, deine Teamkollegen, das Boot und die Elemente. Besonders beim Match Racing geht es darum, den Gegner mit Köpfchen zu überlisten. Jede Sekunde zählt, jedes Manöver ist ein kalkuliertes Risiko – es ist wie Schach mit körperlichen Konsequenzen. Und manchmal ist es nicht einfach, aber genau das macht den Reiz aus.
Es geht auch um das Gefühl: die Freiheit, allein von der Natur angetrieben zu werden, das Vertrauen, das man zu seiner Crew aufbaut, und die Orte, an die einen dieser Sport führt. Ich bin auf den Amerikanischen Jungferninseln am Wasser aufgewachsen. Dass ich daraus einen Beruf machen konnte und dabei noch immer denselben Nervenkitzel verspüre wie als Kind, ist für mich alles andere als selbstverständlich.
Worauf freuen Sie sich beim SailGP-Rennen in Portsmouth am meisten?
Buckley: Nichts übertrifft den Adrenalinkick am Renntag! Wir werden mit 100 km/h dicht an der Küste entlang und vor einem begeisterten Publikum an der britischen Südküste fliegen. Es ist immer wieder inspirierend zu sehen, wie die Fans zusammenkommen und wie sehr wir mit jedem Rennen weltweit wachsen.
Canfield: Die Energie des Publikums, die Geschwindigkeiten, die wir erreichen werden, und der Druck beim taktischen Segeln. An einem so geschichtsträchtigen Ort zu segeln, ist immer etwas Besonderes, und leidenschaftliche Fans ganz nah am Geschehen sorgen für eine elektrisierende Atmosphäre auf dem Wasser. Der enge, anspruchsvolle Kurs verspricht ein schnelles, intensives und hart umkämpftes Rennen – genau das macht SailGP aus.
Was ist das Schwierigste an deinem Arbeitsalltag?
Buckley: Als Segler ist es die Unberechenbarkeit. Wir müssen uns ständig an wechselnde Wind-, Wetter- und Seebedingungen anpassen. Das erfordert nicht nur körperliche Ausdauer, sondern auch höchste Konzentration und schnelle Entscheidungen unter Druck. Und im Hochleistungssport kann jeder noch so kleine Fehler einen großen Unterschied machen – die mentale Belastung ist genauso herausfordernd wie die körperliche.
Canfield: Das Schwierigste ist, körperlich, mental und emotional stets hellwach zu bleiben. In diesem Sport ist die Fehlertoleranz äußerst gering und das Wasser unberechenbar; wir müssen schnell reagieren, und schon ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann uns das Rennen kosten. Wir lernen ständig dazu, verbessern uns und gehen immer wieder an unsere Grenzen. Und gerade diese Herausforderungen machen den Sport so erfüllend!
Warum passt Tommy Hilfiger Ihrer Meinung nach zum Segelsport?
Buckley: Wir sind sehr stolz auf unsere Partnerschaft und Zusammenarbeit mit Tommy Hilfiger, die Inklusivität, Kreativität und Innovation aktiv verkörpert. Segeln ist seit jeher Teil der DNA der Marke, daher fangen ihre Designs den Geist und die Abenteuerlust, für die dieser Sport steht, perfekt ein. Sie verbinden Mode und Sport auf eine Weise, wie es nur Tommy Hilfiger kann, und machen das Segeln zugleich dynamischer und zugänglicher. Auf persönlicher Ebene sind Tommys Energie und Leidenschaft deutlich spürbar – ich bekomme Gänsehaut, wenn ich daran denke, wie wir gemeinsam frischen Wind in die Sache bringen!
Canfield: SailGP definiert neu, wie Segelsport aussieht – schneller, mutiger und stärker mit der Kultur verbunden als je zuvor“, sagte uns Canfield vor dem Rennen. „Die Partnerschaft mit Tommy Hilfiger hilft uns, diese Energie einzufangen. Die Marke versteht es, einen Sport ins Rampenlicht zu rücken – nicht nur durch Bekleidung, sondern auch durch Storytelling, Plattformen und weltweite Sichtbarkeit. Es geht nicht nur um Leistung, sondern auch um Wirkung – und genau da entfaltet diese Partnerschaft ihr volles Potenzial.“
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