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Dafydd Jones’ Empire State of Mind

In his book, New York: High Life/Low Life, party photographer Dafydd Jones remembers the bright and dark days of the city in the late 20th century

Dafydd Jones mag Partys nicht besonders – was auf den ersten Blick wie ein seltsames Eingeständnis für den berühmtesten Partyfotografen seiner Zeit wirkt. „Aber wahrscheinlich habe ich es gerade deshalb so lange durchgehalten!“, sagt er lächelnd. „Wenn man in diesem Beruf Partys allzu sehr mag, macht das keinen besonders guten Eindruck …“ Der Terminkalender konnte durchaus zermürbend sein. Tina Brown engagierte ihn für die „Vanity Fair“ (und später arbeitete er dort auch unter Graydon Carter), und so wurde Jones mitunter losgeschickt, um auf mehr als 20 Partys pro Woche zu fotografieren, verteilt über die schillernden Gefilde Manhattans. Die Stadt befand sich damals auf dem Höhepunkt ihrer schultergepolsterten Macht – in den 1980er- und 1990er-Jahren, als Gier gut war und Brooklyn nicht existierte.