
Uhr der Woche: Omega Speedmaster Moonwatch in Schwarz und Weiß
NASAs bevorzugter Chronographenlieferant schaltet wieder in den „Reverse-Panda“-Flugmodus
- Text von: Alex Doak
Omega startet mit zwei luxuriösen Interpretationen seines ohnehin schon in schier unzähligen Varianten erschienenen Weltraumhelden buchstäblich ins Jahr 2026. Die Rede ist natürlich von der Speedmaster, deren Stoppuhr- beziehungsweise „Chronographen“-Funktion 1965 von der NASA bekanntermaßen als „flugtauglich“ zertifiziert wurde und die noch berühmter dadurch wurde, dass sie bei jedem kleinen Schritt eines Apollo-Astronauten auf der Mondoberfläche getragen wurde.
Damit sprechen wir natürlich über die Armbanduhr, die bei jedem #watchnerd-Stammtisch und in jeder Debatte auf X am hitzigsten diskutiert wird. Und stellen die Frage: Ist das wirklich eine „Moonwatch“?

Die beiden Neuheiten sind jeweils mit Armbändern (nicht mit Klettbändern) aus Edelstahl beziehungsweise Omegas hauseigenem, langlebigem „Moonshine“-Gelbgold ausgestattet. Drei monochrome „Reverse-Panda“-Totalisatoren weisen die charakteristische „Stufe“ des schwarzen Ton-in-Ton-Zifferblatts der sogenannten Moonwatch auf, das nahtlos in Doppelschichtbauweise gefertigt ist. Die Oberseite ist schwarz poliert und mit einem schimmernden Lackfinish versehen; rhodinierte Einfassungen umrahmen die Hilfszifferblätter.
Beide werden vom Kaliber 3861 angetrieben – der fortschrittlichsten Weiterentwicklung des legendären „321“, auf das sich die NASA-Astronauten vom niedrigen Erdorbit bis zum Mond stets verlassen konnten. Den Anfang machte Walter „Wally“ Schirra, der seine Speedmaster CK2998 erstmals 1962 an Bord der Sigma 7 trug. Das Handaufzugskaliber 321 seiner Uhr wurde über eine Kulissensteuerung statt über ein „Säulenrad“ betätigt – vereinfacht gesagt stoppte Wally seinen Start, indem er die Mechanik über eine etwas weniger sanft arbeitende Kupplung in Gang setzte.
Damit haben Sie nun die Möglichkeit, noch besser ausgestattet zu sein als die Männer aus „The Right Stuff“: mit einer Uhr, die über eine fünfjährige Garantie sowie eine Master-Chronometer-Zertifizierung verfügt, welche den von Omega geprägten und von METAS zertifizierten Schutz vor Magnetfeldern garantiert. Ganz zu schweigen von nahezu reibungsfreien Siliziumkomponenten und einer Ganggenauigkeit von +1/−1 Sekunde pro Tag.


Eine zweifellos jederzeit reparierbare, zukunftssichere Investition fürs Leben.
Doch jetzt wird es noch nerdiger: Schirras Uhr war sein Privateigentum und hatte nichts mit der NASA zu tun. Erst 1964 forderte die US-Raumfahrtbehörde die Hersteller auf, ihre Chronographen zur „Flugqualifizierung“ einzureichen. Nur vier kamen der Aufforderung nach, wobei die Speedie Rolex, Longines-Wittnauer und Hamilton in allen möglichen Temperatur- und Stoßtests hinter sich ließ.
Apollo’s crews were thus kitted out with Omega’s existing ref. 105.003 from 1965: straight-lugs, no crown guards, often also referred to as the ‘pre-Professional’, or ‘Ed White’ since he was the first to use it during a spacewalk on board Gemini IV. ‘Professional’ designation was as result of NASA’s officially designated ref. 105.012, as worn by Armstrong and Aldrin on the Moon (with different case shape and recessed pushers) and ST 145.012 (improved pusher construct; worn by Collins in the lunar-orbital command module during Apollo 11).
The ref. 145.002 of 1968 was when cams replaced column wheels with the Calibre 861 (now 3861, as above). But despite being duly dubbed ‘Professional’ and ‘Moonwatch’ it’s otherwise known among collector circles as ‘Post-Moon’, since it never walked on the Moon.
If that matters to you, a warm welcome to the conversation. For a conversation is all it is, and it’s why we love watches in the first place. If not, then at least revel in 2026’s first big-hitting brace of horological conversation starters, with sights set on infinity… and beyond!
Omega Speedmaster Moonwatch Black and White in steel and on steel, £8,700; £41,300 in Moonshine yellow gold


