
Nicht von dieser Welt: Neil Armstrongs Apollo-11-Gedenkuhr wird versteigert
Geschaffen, um den Triumph der Menschheit jenseits des Himmels zu würdigen, ist dieser Zeitmesser ein Meilenstein der Uhrmachergeschichte.
- Text von: Josh Lee
Im November 1969, wenige Monate nach seiner bahnbrechenden Mondlandung an der Seite von Buzz Aldrin, wurde Neil Armstrong bei einem besonderen Galadinner in Houston eine Omega Speedmaster Professional aus Gelbgold überreicht. Der Uhrenhersteller Omega hatte ursprünglich 26 dieser Gedenkuhren gefertigt, die unter der Bezeichnung „Tribute to Astronauts“ an lebende und verstorbene NASA-Astronauten verliehen werden sollten. Auf jedem Gehäuseboden waren ein Zitat, der Name des Astronauten, die Mission sowie eine individuelle Nummer eingraviert, die sich danach richtete, wann die jeweilige Person ins All geflogen war. Armstrongs Exemplar – Nr. 17 – trägt neben den Worten „To mark man’s conquest of space with time, through time, on time“ die Gravur „Astronaut Neil A. Armstrong, Gemini 8 - Apollo 11“.
Nun wird dieses Stück fürs Handgelenk, das untrennbar mit der Geschichte der Raumfahrt und Uhrmacherkunst verbunden ist, über RR Auction versteigert; Gebote können noch bis zum 17. April abgegeben werden. Das Exemplar wird als „in sehr gutem optischen Zustand, mit Schrammen an der Lünette und Kratzern auf dem Gehäuseboden“ beschrieben und soll weder poliert noch anderweitig verändert worden sein. Darüber hinaus folgt es demselben Designkonzept wie die reguläre Speedmaster Professional aus Edelstahl, besitzt eine kontrastierende burgunderrote Aluminiumeinlage und weist den legendären „Punkt über der 90“ sowie kontrastierende schwarze Zeiger auf. Im Inneren arbeitet ein Kaliber 861 mit Stahlbremse. Erwartet wird ein Erlös von mehr als 2 Millionen US-Dollar.



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