Für seine neueste Kreation lässt sich Blancpain vom Tal rund um seine Manufaktur inspirieren
Die neue Villeret-Auswahl wird von einem Trio eleganter Armbanduhren angeführt, die sich jeweils in einem tiefen Sonnenschliff-Grün präsentieren.
- Text von: Josh Lee
Blancpain, der traditionsreiche Schweizer Uhrenhersteller, hat sein renommiertes Sortiment um eine Auswahl an Villeret-Uhren erweitert, die mit dem beliebten sonnenschliffgrünen Zifferblatt der Marke veredelt wurden. Dessen Farbgebung ist von den Tannen inspiriert, die im Vallée de Joux wachsen – einem Tal im Juragebirge, das die Werkstatt der Marke in Le Brassus umgibt. Dieser Schritt verleiht mehreren komplexen, fein abgestimmten Kreationen gewissermaßen eine naturverbundene Note. Das Ergebnis ist laut der Marke eine Kollektion, „die sich durch die Reinheit ihres Designs und die technische Raffinesse ihrer Uhrwerke auszeichnet“. Der Kontrast zwischen dem kräftigen Grün, den Akzenten aus Rotgold und den braunen Armbändern, der durch das doppelt abgestufte Gehäuse zusätzlich betont wird, erzeugt unserer Ansicht nach ein facettenreiches Farbenspiel. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf drei Modelle …
Villeret Tourbillon Carrousel, blancpain.com
Villeret Extraplate
Das vielleicht sachlichste Design in dieser Auswahl: Die „elegant zurückhaltende“ Villeret Extraplate zeigt nur das Wesentliche – Stunden, Minuten, Sekunden und Datum. So entsteht eine Designsprache, die ganz auf eine reduzierte Ästhetik setzt und dabei, wie Blancpain erklärt, die „unter dem Zifferblatt verborgene Komplexität“ nicht erahnen lässt. Im Inneren arbeitet das äußerst flache Kaliber 1151 (3,37 mm), während das Rotgoldgehäuse lediglich 8,7 mm hoch ist – Merkmale, die den anmutigen Charakter zusätzlich unterstreichen. Trotz ihrer schlanken Bauweise bietet die Uhr eine Gangreserve von 100 Stunden.
Villeret Quantième Complet
Der besondere Reiz liegt hier in der Kombination aus einem vollständigen Kalender (zwei Fenster für Wochentag und Monat sowie ein Datumsring) und der ikonischen Mondphasenanzeige – ein Zusammenspiel, das Uhrenliebhaber wohl als „mechanisches Wunderwerk“ bezeichnen würden. Trotz der technischen Komplexität und Raffinesse sorgt der Kontrast zwischen dem Zifferblatt und den rotgoldenen Zeigern für eine gute Ablesbarkeit und ein warmes Farbspiel. Zudem lassen sich die Kalenderanzeigen dank einer der bemerkenswertesten Errungenschaften der Marke sicher einstellen: den patentierten Korrektoren unter den Bandanstößen.
Villeret Tourbillon Carrousel
Der Einfallsreichtum dieses Zeitmessers ist unübersehbar: ein fliegendes Tourbillon bei 12 Uhr, ein fliegendes Karussell bei 6 Uhr und eine Datumsanzeige bei 3 Uhr. Die beiden Regulatoren sollen dabei die „Auswirkungen der Erdanziehungskraft auf den Gang eines Uhrwerks“ minimieren. (Blancpain präsentierte diese Errungenschaft 2013 als Weltneuheit.) Die beiden Käfige drehen sich unabhängig voneinander, sind jedoch durch „ein Differential verbunden, das den Mittelwert der Gangwerte beider Regulatoren an die Zeitanzeige überträgt“. Über eine außenliegende Aufzugskrone lassen sich zudem beide Federhäuser gleichmäßig und gleichzeitig aufziehen. Präzision ist somit garantiert, und die siebentägige Gangreserve lässt sich durch den Saphirglasboden ablesen.
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