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Ein Modell, das man im Auge behalten sollte: Richard Mille RM 43-01 Tourbillon-Chronograph mit Handaufzug und Schleppzeiger Ferrari

Ein Modell, das man im Auge behalten sollte: Richard Mille RM 43-01 Tourbillon-Chronograph mit Handaufzug und Schleppzeiger Ferrari

Lewis Hamiltons Rennanzug trägt nun das springende Pferd – und damit schwört auch sein Handgelenk den ebenso hochoktanigen Mikromaschinen von Richard Mille die Treue.

„Unsere Arbeit wird zunehmend wissenschaftlicher, was uns dabei hilft, Komponenten zu entwickeln, die noch langlebiger sind und gleichzeitig eine noch bessere Leistung bieten.“

Wenn das von Ferrari F1 käme, wäre es keine Überraschung. Doch es stammt gar nicht von Ferrari; es sind die Worte von Salvador Arbona, dem technischen Direktor für die Entwicklung mechanischer Uhrwerke bei Richard Mille. Da das technikorientierte Motto des Schweizer Uhrenherstellers seit seiner Gründung vor 25 Jahren „eine Rennmaschine fürs Handgelenk“ lautet, kann man sich leicht irren. Umso erstaunlicher ist es, dass Mille so lange gebraucht hat, um sich mit dem ebenso unkonventionellen Cavallino Rampante aus Modena zusammenzutun. Vor allem, wenn man bedenkt, wie viele Ferraris sich in der unbezahlbaren Garage von Monsieur Mille höchstpersönlich um einen Stellplatz drängen.

RICHARD MILLE RM 43-01 Manual Tourbillon Split-Seconds Chronograph Ferrari, £POA, richardmille.com

Die in sich stimmige Gesamtheit einer Richard-Mille-Uhr wird seit 1999 bekanntermaßen mit dem Zusammenspiel von Chassis und Motor eines Sportwagens verglichen. Passenderweise trug Lewis Hamilton nach seinem Wechsel von Mercedes AMG Petronas (und deren IWC-Uhren) zum Formel-1-Team von Ferrari die geradezu absurd reduzierte RM UP-01, als er im Januar am Hauptsitz in Maranello neben dem letzten echten analogen Supersportwagen der 80er-Jahre posierte, dem F40. Mit 1,75 Millimetern hauchdünner Innovation stellte die UP-01 Piaget, Bulgari und jeden anderen Hersteller ultraflacher Uhren in den Schatten.

Die zweite Kreation aus Milles Partnerschaft mit Ferrari wagt nun den Sprung vom Ultraflachen zum Ultratheatralischen: der über eine Million Pfund teure RM 43-01 Tourbillon-Chronograph mit Schleppzeiger. Entstanden im kreativen Dialog zwischen Ferraris Centro Stile in Maranello und der Valgines-Entwicklungsabteilung in Les Breuleux im Schweizer Jura, fügt er Titan der Güteklasse 5 und RMs hauseigenes Carbon TPT mit schier unmöglichen Toleranzen wie ein Puzzle zusammen. Ganz im Sinne der Formel 1 ist TPT ein leichter und langlebiger Dünnschichtverbundwerkstoff, der dafür sorgt, dass Ihre Investition tatsächlich bis ins Ziel durchhält – anders als Ihre empfindlichen Komplikationsuhren mit Goldgehäuse.

Mikrogestrahlte Brücken erinnern an die widerstandsfähige matte Oberfläche von Ferrari-Motorabdeckungen. Goldene Innensechskantschrauben sind eine direkte Anspielung auf die Muster, Bauteile und stranggepressten Details der Motorblöcke und Kurbelgehäuse von Ferrari. Auf der Vorderseite wiederum dient das Kupplungsrad eines V8-Motors als Inspiration für die Gestaltung der Lagersteinfassung des Federhauses. Ob all dies bedeutet, dass das Wunderkind aus Stevenage seine Konkurrenten am echten Steuer aufziehen kann, während es mit dem Cavallino Rampante in die Vierziger geht, bleibt abzuwarten.

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