
Die neue Patrimony von Vacheron Constantin führt die Tradition dezenter Eleganz fort
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums seiner klassischen Patrimony-Kollektion präsentiert Vacheron Constantin ein neues, limitiertes Modell mit Automatikaufzug
- Text von: Aobh O'Brien-Moody
In diesem Jahr feiert die Patrimony-Kollektion von Vacheron Constantin ihr 20-jähriges Jubiläum. Die 2004 lancierte, von der Ära der Haute Horlogerie der 1950er-Jahre inspirierte Kollektion ist das Ergebnis einer Vision, die ästhetischen Minimalismus mit mechanischer Exzellenz verbindet. In den 20 Jahren seit der Einführung dieser Ikone der Uhrmacherkunst sind die Patrimony-Uhren dieser durch und durch klassischen Uhrmacherphilosophie treu geblieben.
Sammler erwarten inzwischen eine formale Schlichtheit, die sich durch ein rundes Gehäuse mit schmaler Lünette sowie ein raffiniertes, gewölbtes Zifferblatt mit schlanken, applizierten Stundenindizes, gebogenen Stabzeigern und einer perlenförmigen Minuterie auszeichnet. „Als wir die Patrimony-Kollektion vor 20 Jahren auf den Markt brachten, ließen wir uns von der Ästhetik der 1950er-Jahre inspirieren – einem Jahrzehnt, das von Raffinesse und Eleganz geprägt war“, erklärt Christian Selmoni, Direktor für Stil und Kulturerbe bei Vacheron Constantin. „Die Kollektion führt diese Tradition äußerster Zurückhaltung fort und bekräftigt damit den Anspruch, Uhren zu schaffen, die zugleich modern und zeitlos sind.“
VACHERON CONSTANTIN Patrimony Self-Winding Limited Edition, £34,000, vacheron-constantin.com
Anlässlich zweier Jahrzehnte zurückhaltender Kunstfertigkeit präsentiert Vacheron Constantin nun ein neues Patrimony-Modell mit Automatikaufzug. Der Zeitmesser entstand in Zusammenarbeit mit Ora Ito, einem französischen Designer, der für seine Philosophie der „Simplexity“ bekannt ist – also den Ansatz, „zu vereinfachen, was zu kompliziert ist“. Dieser ästhetische Ansatz verkörpert perfekt den Minimalismus der Patrimony-Familie und insbesondere den dieses neuesten Modells. Die auf 100 Exemplare limitierte Uhr besitzt ein 40-mm-Gehäuse aus Gelbgold, das ein Ton in Ton gehaltenes, goldfarbenes Zifferblatt einfasst. Dieses ist mit einer scheinbar unendlichen Zahl konzentrischer Kreise verziert, die das Licht einfangen. Das Goldthema setzt sich bei den applizierten Stundenindizes, der perlenförmigen Minuterie und den schlanken, dezent geschwungenen Zeigern fort.
Retro-inspirierte Details wie das Datum, das dezent bei 6 Uhr in einem Ton-in-Ton-Fenster erscheint, oder das mittels Metalltransfer unter dem Saphirglas platzierte Logo von Vacheron Constantin erinnern an die urbane Eleganz jener Modelle aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Zugleich ist Itos zeitgenössischer Einfluss deutlich spürbar. „Es ist sehr wichtig, dass unsere Designer bei der Arbeit an künftigen Produkten die wertvollen Verbindungen zwischen unserem Erbe und unseren aktuellen Kollektionen pflegen können“, sagt Selmoni. „Der ungebrochene Erfolg der Patrimony-Uhren lässt sich zweifellos durch diese Verbindung von Klassik und Moderne erklären.“
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